Red Hat Enterprise Linux: Sicherheitshinweis! Mehrere IT-Schwachstellen gemeldet

Für Red Hat Enterprise Linux wurde ein Update für den IT-Sicherheitshinweis einer bekannten Schwachstelle veröffentlicht. Wie sich betroffene Nutzer verhalten sollten, erfahren Sie hier.

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Für Red Hat liegt ein IT-Sicherheitshinweis vor (Symbolbild). (Foto) Suche
Für Red Hat liegt ein IT-Sicherheitshinweis vor (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / pvl

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 04.01.2026 einen Sicherheitshinweis für Red Hat Enterprise Linux veröffentlicht. Die Software enthält mehrere Schwachstellen, die einen Angriff ermöglichen. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme Linux und UNIX sowie die Produkte Red Hat Enterprise Linux, Oracle Linux und RESF Rocky Linux. Die folgende Meldung wurde zuletzt am 06.01.2026 aktualisiert.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0135 (Stand: 06.01.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Mehrere Schwachstellen für Red Hat Enterprise Linux gemeldet - Risiko: mittel

Risikostufe: 3 (mittel)
CVSS Base Score: 7,5
CVSS Temporal Score: 6,5
Remoteangriff: Ja

Zur Einschätzung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Beim Temporal Score fließen über die Zeit veränderbare Rahmenbedingungen in die Bewertung ein. Der Schweregrad der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 7,5 als "mittel" eingestuft.

Red Hat Enterprise Linux Bug: Schwachstellen und CVE-Nummern

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution.

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux bezüglich der Komponenten "tar" und "Scrapy" ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, und um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Klassifiziert wurden die Schwachstellen mithilfe des CVE-Referenziersystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuellen Seriennummern CVE-2025-45582 und CVE-2025-6176.

Von der Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssysteme
Linux, UNIX

Produkte
Red Hat Enterprise Linux (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Oracle Linux (cpe:/o:oracle:linux)
RESF Rocky Linux (cpe:/o:resf:rocky_linux)
Red Hat Enterprise Linux <10 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Red Hat Enterprise Linux 10 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)

Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Schwachstellen

  1. Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.

Quellen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle finden Sie weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0135 vom 2026-01-06 (06.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:0135

Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:0067 vom 2026-01-06 (05.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://errata.build.resf.org/RLSA-2026:0067

Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0067 vom 2026-01-05 (05.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:0067

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-0002 vom 2026-01-05 (05.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2026-0002.html

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-0067 vom 2026-01-06 (05.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2026-0067.html

RedHat Customer Portal vom 2026-01-04 (04.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/security/cve/cve-2025-6176

Red Hat Security Advisory vom 2026-01-04 (04.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:0008

RedHat Customer Portal vom 2026-01-04 (04.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/security/cve/cve-2025-45582

Red Hat Security Advisory vom 2026-01-04 (04.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:0002

Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises

Dies ist die 3. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für Red Hat Enterprise Linux. Bei Bekanntgabe weiterer Updates wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.

04.01.2026 - Initiale Fassung
05.01.2026 - Neue Updates von Oracle Linux und Red Hat aufgenommen
06.01.2026 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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