Exim: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
Ein für Exim herausgegebener Sicherheitshinweis hat vom BSI ein Update erhalten. Eine Beschreibung der Sicherheitslücke inklusive der neuesten Updates sowie Infos zu betroffenen Betriebssystemen und Produkten lesen Sie hier.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 04.01.2026 ein Update zu einer am 14.12.2025 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für Exim veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind das Betriebssystem UNIX sowie die Produkte Fedora Linux und Open Source Exim.
Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-46C186C902 (Stand: 03.01.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.
Sicherheitshinweis für Exim - Risiko: mittel
Risikostufe: 4 (mittel)
CVSS Base Score: 6,4
CVSS Temporal Score: 5,8
Remoteangriff: Ja
Zur Bewertung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Der Schweregrad der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 6,4 als "mittel" eingeschätzt.
Exim Bug: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
Exim (EXperimental Internet Mailer) ist ein Mailserver und Mail Transfer Agent.
Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in Exim ausnutzen, um eine Heap-Beschädigung zu erzielen, was möglicherweise zur Ausführung von beliebigem Code führen kann.
Klassifiziert wurde die Schwachstelle mithilfe des CVE-Bezeichnungssystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuelle Seriennummer CVE-2025-67896.
Von der Exim-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick
Betriebssystem
UNIX
Produkte
Fedora Linux (cpe:/o:fedoraproject:fedora)
Open Source Exim <4.99.1 (cpe:/a:exim:exim)
Open Source Exim 4.99.1 (cpe:/a:exim:exim)
Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Schwachstellen
- Anwender der betroffenen Anwendungen sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
- Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
- Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.
Quellen zu Updates, Patches und Workarounds
An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.
Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-46C186C902 vom 2026-01-03 (04.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-EPEL-2026-46c186c902
Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-A0FAD994EB vom 2026-01-03 (04.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-EPEL-2026-a0fad994eb
Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-B2E37E7D22 vom 2026-01-03 (04.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-EPEL-2026-b2e37e7d22
Fedora Security Advisory FEDORA-2026-223569B08A vom 2026-01-03 (04.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-223569b08a
Fedora Security Advisory FEDORA-2026-AAB8EAA2E3 vom 2026-01-03 (04.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2026-aab8eaa2e3
PoC vom 2025-12-22 (21.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://code.exim.org/exim/exim/src/commit/d46a6727798fc48d1756190a6d46d19216348c25/doc/doc-txt/exim-security-2025-12-09.1/report.txt
OSS Security Mailing List vom 2025-12-14 (14.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://seclists.org/oss-sec/2025/q4/256
GitHub Advisory Database vom 2025-12-14 (14.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/advisories/GHSA-6qxw-x3vc-phrg
Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises
Dies ist die 3. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für Exim. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.
14.12.2025 - Initiale Fassung
21.12.2025 - PoC aufgenommen
04.01.2026 - Neue Updates von Fedora aufgenommen
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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