IT-Sicherheit: UNIX gefährdet - IT-Sicherheitslücke bei Red Hat Enterprise Linux (Keylime) mit hohem Risiko! Warnung erhält Update
Eine für Red Hat Enterprise Linux (Keylime) herausgegebene Sicherheitswarnung hat vom BSI ein Update erhalten. Was betroffene Anwender tun können, erfahren Sie hier.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 11.01.2026 ein Update zu einer am 15.12.2025 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für Red Hat Enterprise Linux (Keylime) veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind das Betriebssystem UNIX sowie die Produkte Red Hat Enterprise Linux, Oracle Linux und RESF Rocky Linux.
Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0429 (Stand: 12.01.2026). Weitere nützliche Quellen werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.
Sicherheitshinweis für Red Hat Enterprise Linux (Keylime) - Risiko: hoch
Risikostufe: 3 (hoch)
CVSS Base Score: 8,2
CVSS Temporal Score: 7,1
Remoteangriff: Ja
Zur Bewertung der Verwundbarkeit von Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Das Risiko der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 8,2 als "hoch" eingestuft.
Red Hat Enterprise Linux (Keylime) Bug: Schwachstelle ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution.
Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und sich als der kompromittierte Agent auszugeben.
Klassifiziert wurde die Schwachstelle mithilfe des CVE-Referenziersystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuelle Seriennummer CVE-2025-13609.
Von der Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick
Betriebssystem
UNIX
Produkte
Red Hat Enterprise Linux (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Oracle Linux (cpe:/o:oracle:linux)
RESF Rocky Linux (cpe:/o:resf:rocky_linux)
Red Hat Enterprise Linux 10 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Schwachstellen
- Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten Sicherheitspatches verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
- Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
- Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.
Quellen zu Updates, Patches und Workarounds
An dieser Stelle finden Sie weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.
Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0429 vom 2026-01-12 (11.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:0429
Red Hat Security Advisory RHSA-2025:23852 vom 2025-12-22 (21.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2025:23852
Red Hat Security Advisory RHSA-2025:23735 vom 2025-12-22 (21.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2025:23735
Red Hat Security Advisory RHSA-2025:23628 vom 2025-12-18 (17.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2025:23628
Rocky Linux Security Advisory RLSA-2025:23201 vom 2025-12-18 (17.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://errata.build.resf.org/RLSA-2025:23201
Oracle Linux Security Advisory ELSA-2025-23201 vom 2025-12-17 (17.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2025-23201.html
Red Hat Security Advisory RHSA-2025:23210 vom 2025-12-16 (16.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2025:23210
Oracle Linux Security Advisory ELSA-2025-23210 vom 2025-12-17 (16.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2025-23210.html
Rocky Linux Security Advisory RLSA-2025:23210 vom 2025-12-17 (16.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://errata.build.resf.org/RLSA-2025:23210
Red Hat Security Advisory vom 2025-12-15 (15.12.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2025:23201
Versionshistorie dieser Sicherheitswarnung
Dies ist die 5. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für Red Hat Enterprise Linux (Keylime). Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.
15.12.2025 - Initiale Fassung
16.12.2025 - Neue Updates von Rocky Enterprise Software Foundation, Oracle Linux und Red Hat aufgenommen
17.12.2025 - Neue Updates von Oracle Linux aufgenommen
21.12.2025 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
11.01.2026 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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