IT-Sicherheit: Linux, UNIX und Windows bedroht - Update für IT-Sicherheitshinweis zu Keycloak (Risiko: mittel)
Für Keycloak wurde ein Update für den IT-Sicherheitshinweis zu einer bekannten Schwachstelle veröffentlicht. Welche Produkte von den Sicherheitslücken betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 06.04.2026 ein Update zu einer am 07.09.2025 bekanntgewordenen Sicherheitslücke mit mehreren Schwachstellen für Keycloak veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme Linux, UNIX und Windows sowie die Produkte Red Hat Enterprise Linux, Open Source Keycloak und Hitachi Ops Center.
Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Hitachi Vulnerability Information HITACHI-SEC-2026-117 (Stand: 07.04.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.
Mehrere Schwachstellen für Keycloak - Risiko: mittel
Risikostufe: 2 (mittel)
CVSS Base Score: 4,3
CVSS Temporal Score: 4,0
Remoteangriff: Ja
Zur Einschätzung des Schweregrads von Sicherheitsanfälligkeiten in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Die Gefährdung der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 4,3 als "mittel" eingeschätzt.
Keycloak Bug: Beschreibung des Angriffs
Keycloak ermöglicht Single Sign-On mit Identity and Access Management für moderne Anwendungen und Dienste.
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Keycloak ausnutzen, um Informationen offenzulegen, und um falsche Informationen darzustellen.
Die Verwundbarkeit wird mit den individuellen CVE-Seriennummern (Common Vulnerabilities and Exposures) CVE-2025-10043 und CVE-2025-10044 gehandelt.
Von der Keycloak-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick
Betriebssysteme
Linux, UNIX, Windows
Produkte
Red Hat Enterprise Linux (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Open Source Keycloak (cpe:/a:keycloak:keycloak)
Red Hat Enterprise Linux Keycloak <26.2.9 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Red Hat Enterprise Linux Keycloak 26.2.9 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Hitachi Ops Center Common Services <11.0.8-00 (cpe:/a:hitachi:ops_center)
Hitachi Ops Center Common Services 11.0.8-00 (cpe:/a:hitachi:ops_center)
Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken
- Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
- Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
- Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.
Quellen zu Updates, Patches und Workarounds
An dieser Stelle finden Sie weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.
Hitachi Vulnerability Information HITACHI-SEC-2026-117 vom 2026-04-07 (06.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.hitachi.com/products/it/software/security/info/vuls/hitachi-sec-2026-117/index.html
Red Hat Security Advisory RHSA-2025:19923 vom 2025-11-07 (09.11.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2025:19923
Red Hat Security Advisory RHSA-2025:19925 vom 2025-11-07 (06.11.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2025:19925
Red Hat Security Advisory RHSA-2025:16400 vom 2025-09-22 (22.09.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2025:16400
Red Hat Security Advisory RHSA-2025:16399 vom 2025-09-22 (22.09.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2025:16399
NIST CVE-2025-10044 (07.09.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://nvd.nist.gov/vuln/detail/CVE-2025-10044
NIST CVE-2025-10043 (07.09.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://nvd.nist.gov/vuln/detail/CVE-2025-10043
GitHub Advisory Database vom 2025-09-07 (07.09.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/advisories/GHSA-xmcw-mv9p-7pq2
Red Hat Bugtracker vom 2025-09-07 (07.09.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2393551
Red Hat Bugtracker vom 2025-09-07 (07.09.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2393549
Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises
Dies ist die 5. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für Keycloak. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.
07.09.2025 - Initiale Fassung
22.09.2025 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
06.11.2025 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
09.11.2025 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
06.04.2026 - Neue Updates von HITACHI aufgenommen
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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