IT-Sicherheit: UNIX und Windows bedroht - Update für IT-Sicherheitshinweis zu QEMU (Risiko: niedrig)

Für QEMU wurde ein Update für den IT-Sicherheitshinweis zu einer bekannten Schwachstelle veröffentlicht. Welche Produkte von der Sicherheitslücke betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.

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Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Maximusdn

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 27.04.2026 ein Update zu einer am 24.07.2025 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für QEMU veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme UNIX und Windows sowie die Produkte Debian Linux, Oracle Linux, SUSE openSUSE und Open Source QEMU.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-50239 (Stand: 27.04.2026). Weitere nützliche Quellen werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Sicherheitshinweis für QEMU - Risiko: niedrig

Risikostufe: 3 (niedrig)
CVSS Base Score: 4,2
CVSS Temporal Score: 3,9
Remoteangriff: Ja

Zur Bewertung des Schweregrads von Sicherheitsanfälligkeiten in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Beim Temporal Score fließen über die Zeit veränderbare Rahmenbedingungen in die Bewertung ein. Das Risiko der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 4,2 als "niedrig" eingeschätzt.

QEMU Bug: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Manipulation von Dateien

QEMU ist eine freie Virtualisierungssoftware, die die gesamte Hardware eines Computers emuliert.

Ein Angreifer aus einem angrenzenden Netzwerk kann mehrere Schwachstellen in QEMU ausnutzen, um Dateien zu manipulieren.

Klassifiziert wurden die Schwachstellen mithilfe des CVE-Referenziersystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuellen Seriennummern CVE-2025-54566 und CVE-2025-54567.

Von der QEMU-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssysteme
UNIX, Windows

Produkte
Debian Linux (cpe:/o:debian:debian_linux)
Oracle Linux (cpe:/o:oracle:linux)
SUSE openSUSE (cpe:/o:suse:opensuse)
Open Source QEMU <=10.0.3 (cpe:/a:qemu:qemu)
Open Source QEMU <=10.0.3 (cpe:/a:qemu:qemu)

Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken

  1. Anwender der betroffenen Anwendungen sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann der von der IT-Sicherheitswarnung betroffene Hersteller ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.

Hersteller-Informationen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-50239 vom 2026-04-27 (27.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2026-50239.html

Debian Security Advisory DSA-5983 vom 2025-08-22 (24.08.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://lists.debian.org/debian-security-announce/2025/msg00147.html

openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2025:15437-1 vom 2025-08-14 (14.08.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://lists.opensuse.org/archives/list/security-announce@lists.opensuse.org/thread/CT5BH2FZHPZ7NQVHIYVDV2WFCBP2JADP/

NIST Vulnerability Database vom 2025-07-24 (24.07.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://nvd.nist.gov/vuln/detail/CVE-2025-54567

NIST Vulnerability Database vom 2025-07-24 (24.07.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://nvd.nist.gov/vuln/detail/CVE-2025-54566

Red Hat Bugtracker vom 2025-07-24 (24.07.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2383340

Red Hat Bugtracker vom 2025-07-24 (24.07.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2383338

Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises

Dies ist die 4. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für QEMU. Bei Bekanntgabe weiterer Updates wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.

24.07.2025 - Initiale Fassung
14.08.2025 - Neue Updates von openSUSE aufgenommen
24.08.2025 - Neue Updates von Debian aufgenommen
27.04.2026 - Neue Updates von Oracle Linux aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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