Wireshark gefährdet: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service
Für Wireshark wurde ein Update für den IT-Sicherheitshinweis einer bekannten Schwachstelle veröffentlicht. Eine Beschreibung der Sicherheitslücke inklusive der neuesten Updates sowie Infos zu betroffenen Betriebssystemen und Produkten lesen Sie hier.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 19.03.2026 ein Update zu einer am 20.11.2024 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für Wireshark veröffentlicht. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme UNIX und Windows sowie die Produkte Debian Linux, Amazon Linux 2, Fedora Linux, SUSE Linux und Open Source Wireshark.
Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Amazon Linux Security Advisory ALAS2-2026-3208 (Stand: 19.03.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.
Sicherheitshinweis für Wireshark - Risiko: mittel
Risikostufe: 3 (mittel)
CVSS Base Score: 6,5
CVSS Temporal Score: 5,7
Remoteangriff: Ja
Zur Bewertung des Schweregrads von Sicherheitsanfälligkeiten in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Beim Temporal Score fließen über die Zeit veränderbare Rahmenbedingungen in die Bewertung ein. Das Risiko der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 6,5 als "mittel" eingeschätzt.
Wireshark Bug: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service
Wireshark ist eine Software zum Mitschneiden von Netzwerkverkehr und zur Analyse von Netzwerkprotokollen.
Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Wireshark ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Klassifiziert wurden die Schwachstellen mithilfe des CVE-Referenziersystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuellen Seriennummern CVE-2024-11595 und CVE-2024-11596.
Von der Wireshark-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick
Betriebssysteme
UNIX, Windows
Produkte
Debian Linux (cpe:/o:debian:debian_linux)
Amazon Linux 2 (cpe:/o:amazon:linux_2)
Fedora Linux (cpe:/o:fedoraproject:fedora)
SUSE Linux (cpe:/o:suse:suse_linux)
Open Source Wireshark <4.4.2 (cpe:/a:wireshark:wireshark)
Open Source Wireshark 4.4.2 (cpe:/a:wireshark:wireshark)
Open Source Wireshark <4.2.9 (cpe:/a:wireshark:wireshark)
Open Source Wireshark 4.2.9 (cpe:/a:wireshark:wireshark)
Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken
- Anwender der betroffenen Anwendungen sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten Sicherheitspatches verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
- Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
- Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.
Quellen zu Updates, Patches und Workarounds
An dieser Stelle finden Sie weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.
Amazon Linux Security Advisory ALAS2-2026-3208 vom 2026-03-19 (19.03.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://alas.aws.amazon.com/AL2/ALAS2-2026-3208.html
Debian Security Advisory DLA-4479 vom 2026-02-16 (16.02.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://lists.debian.org/debian-lts-announce/2026/02/msg00018.html
SUSE Security Update SUSE-SU-2024:4142-1 vom 2024-12-02 (02.12.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://lists.suse.com/pipermail/sle-security-updates/2024-December/019896.html
Fedora Security Advisory FEDORA-2024-0B563AD294 vom 2024-11-22 (21.11.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2024-0b563ad294
Fedora Security Advisory FEDORA-2024-F9F740BC60 vom 2024-11-22 (21.11.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2024-f9f740bc60
Wireshark Security Advisory vom 2024-11-20 (20.11.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.wireshark.org/security/wnpa-sec-2024-15.html
Wireshark Security Advisory vom 2024-11-20 (20.11.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.wireshark.org/security/wnpa-sec-2024-14.html
Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises
Dies ist die 5. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für Wireshark. Bei Bekanntgabe weiterer Updates wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.
20.11.2024 - Initiale Fassung
21.11.2024 - Neue Updates von Fedora aufgenommen
02.12.2024 - Neue Updates von SUSE aufgenommen
16.02.2026 - Neue Updates von Debian aufgenommen
19.03.2026 - Neue Updates von Amazon aufgenommen
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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