IT-Sicherheit: Linux gefährdet - Update für IT-Sicherheitshinweis zu OpenSSH (Risiko: mittel)

Eine für OpenSSH herausgegebener Sicherheitshinweis hat vom BSI ein Update erhalten. Wie sich betroffene User verhalten sollten, erfahren Sie hier.

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Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle IT-Sicherheitshinweise auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Thapana_Studio

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 12.01.2026 ein Update zu einer am 26.12.2023 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für OpenSSH herausgegeben. Betroffen von der Sicherheitslücke sind das Betriebssystem Linux sowie die Produkte IBM QRadar SIEM, Open Source OpenSSH, IBM Spectrum Protect Plus, Extreme Networks HiveOS und IBM Security Verify Access.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: IBM Security Bulletin 7256856 (Stand: 13.01.2026). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Sicherheitshinweis für OpenSSH - Risiko: mittel

Risikostufe: 3 (mittel)
CVSS Base Score: 4,7
CVSS Temporal Score: 4,1
Remoteangriff: Nein

Zur Bewertung des Schweregrads von Schwachstellen in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Beim Temporal Score fließen über die Zeit veränderbare Rahmenbedingungen in die Bewertung ein. Der Schweregrad der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 4,7 als "mittel" eingestuft.

OpenSSH Bug: Schwachstelle ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

OpenSSH ist eine Open Source Implementierung des Secure Shell Protokolls.

Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in OpenSSH ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.

Klassifiziert wurde die Schwachstelle mithilfe des CVE-Bezeichnungssystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuelle Seriennummer CVE-2023-51767.

Von der OpenSSH-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssystem
Linux

Produkte
IBM QRadar SIEM 7.5.0 (cpe:/a:ibm:qradar_siem)
Open Source OpenSSH <=9.6 (cpe:/a:openbsd:openssh)
Open Source OpenSSH <=9.6 (cpe:/a:openbsd:openssh)
IBM Spectrum Protect Plus <10.1.16.2 (cpe:/a:ibm:spectrum_protect_plus)
IBM Spectrum Protect Plus 10.1.16.2 (cpe:/a:ibm:spectrum_protect_plus)
Extreme Networks HiveOS <10.8r5 (cpe:/o:extremenetworks:hiveos)
Extreme Networks HiveOS 10.8r5 (cpe:/o:extremenetworks:hiveos)
IBM Security Verify Access <10.0.9.1 (cpe:/a:ibm:security_verify_access)
IBM Security Verify Access 10.0.9.1 (cpe:/a:ibm:security_verify_access)
IBM Security Verify Access <11.0.2 (cpe:/a:ibm:security_verify_access)
IBM Security Verify Access 11.0.2 (cpe:/a:ibm:security_verify_access)

Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken

  1. Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten Sicherheitspatches verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.

Quellen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

IBM Security Bulletin 7256856 vom 2026-01-13 (12.01.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ibm.com/support/pages/node/7256856

ExtremeNetworks Vulnerability Notice SA-2025-077 vom 2025-11-26 (26.11.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://extreme-networks.my.site.com/ExtrArticleDetail?an=000132290

IBM Security Bulletin 7161954 vom 2024-07-30 (30.07.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ibm.com/support/pages/node/7161954

IBM Security Bulletin 7152474 vom 2024-05-16 (15.05.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ibm.com/support/pages/node/7152474

Red Hat Bugzilla – Bug 2255850 vom 2023-12-26 (26.12.2023)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://github.com/advisories/GHSA-27q9-h529-q4g3

Red Hat Bugzilla – Bug 2255850 vom 2023-12-26 (26.12.2023)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2255850

Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises

Dies ist die 5. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für OpenSSH. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.

26.12.2023 - Initiale Fassung
15.05.2024 - Neue Updates von IBM aufgenommen
30.07.2024 - Neue Updates von IBM aufgenommen
26.11.2025 - Neue Updates von ExtremeNetworks aufgenommen
12.01.2026 - Neue Updates von IBM aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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