Von news.de-Redakteur Frank Meinzenbach - 31.07.2009, 13.30 Uhr

Call-by-Call-Sperre umgehen: Billigvorwahl trotz Telefonflatrate

Versteckte Kostenfalle am Telefon: Wer von der Telekom zur Konkurrenz gewechselt ist, kann keine Billigvorwahlen mehr nutzen. Hohe Minutenpreise für Handy- und Auslandsgespräche werden dann fällig. Doch es gibt einen Trick: Callthrough.

Mit Callthrough können teure Auslandstarife umgangen werden. Bild: Vodafone

Internet und Telefon komplett ab 19,99 Euro im Monat für die Doppelflatrate - die DSL-Firmen unterbieten sich mit verlockenden Angeboten. Doch Sparfüchse werden spätestens mit der ersten Telefonrechnung enttäuscht, weil sie eines außer Acht gelassen haben: Die Telefonflatrate gilt nur für Inlandsgespräche ins Festnetz.

Für Anrufe auf das Handy oder Gespräche mit dem Ausland verlangen Alice, Vodafone und Co. happige Minutenpreise. So kostet ein Anruf in die USA bei Alice 7,9 Cent pro Minute, Vodafone nimmt immerhin noch 4,5 Cent. In die Türkei werden bei Alice 14,9 Cent fällig, Vodafone veranschlagt 20 Cent. Zum Vergleich: Mit der richtigen Call-by-Call-Vorwahl sind Minutenpreise von unter 1 Cent die Regel.

Doch es gibt Hoffnung: Auch wenn Call-by-Call gesperrt ist, Callthrough geht immer. Das System funktioniert ähnlich wie bei den Auslandstelefonkarten, erklärt Thomas Meyer von Die Zukunft des Telefons: «Das Festnetz stirbt nicht aus»
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Aus dem Netz:

Der Callthroughrechner von teltarif.de

car/news.de

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