NFL 2026: Nach NFL-Sperre wegen Vorwürfen: Chiefs holen Kicker Tucker

16 Massagetherapeutinnen erhoben schwere Vorwürfe, Justin Tucker bestreitet sie vehement. Nun holen die Kansas City Chiefs den Super-Bowl-Sieger von 2013 in ihren Trainingskader.

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NFL steht für National Football League und bezeichnet eine US-amerikanische Profiliga im American Football. (Foto) Suche
NFL steht für National Football League und bezeichnet eine US-amerikanische Profiliga im American Football. Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

NFL-Star Justin Tucker bekommt nach seiner Sperre wegen Vorwürfen zu sexuellem Fehlverhalten eine neue Chance. Die Kansas City Chiefs haben den 36 Jahre alten Kicker in ihren Trainingskader aufgenommen. Tucker war im vergangenen Jahr von der NFL für zehn Spiele gesperrt worden, nachdem 16 Massagetherapeutinnen schwere Anschuldigungen gegen ihn erhoben hatten.

Die Frauen warfen Tucker vor, sie im Zeitraum von 2012 bis 2016 sexuell bedrängt zu haben. Der Super-Bowl-Sieger von 2013 bestreitet sämtliche Vorwürfe vehement. Gegen Tucker wurde in der Sache weder strafrechtlich Anklage erhoben noch eine Zivilklage eingereicht. Die Baltimore Ravens hatten sich im Mai 2025 nach 13 gemeinsamen Jahren von ihm getrennt. Die Sperre saß Tucker anschließend als vereinsloser Spieler ab.

Das sagt Trainer Reid zu Tucker

"Er hat seine Sperre abgesessen und sich um diese Angelegenheit gekümmert, dabei werde ich es belassen", sagte Chiefs-Trainer Andy Reid zur Verpflichtung. Man habe vor der Entscheidung versucht, sich gründlich mit der Sache auseinanderzusetzen und genau zu prüfen, was vorgefallen sei.

Mit Tucker holen sich die Chiefs eine erfahrene Alternative zu Harrison Butker ins Team. Dieser hatte zuletzt mehrfach Field Goals vergeben. Reid stellte allerdings klar, dass Butker auch im kommenden Spiel gegen die Denver Broncos zum Einsatz kommen werde. "Wir hatten einen freien Platz im Trainingskader. Butker versteht das. Er weiß, dass das zum Geschäft gehört. Er hat gerade ein bisschen zu kämpfen, aber er versteht es."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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