Fußball News: Heftige Tumulte: Istanbul-Derby eskaliert nach Abpfiff

Nach Galatasarays 2:1-Sieg gegen Fenerbahçe gehen Spieler aufeinander los, die Polizei muss eingreifen. Was die beiden türkischen Fußball-Clubs sich danach vorwerfen.

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Aktuelle Fußball-Nachrichten lesen Sie hier auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | David Inderlied

Das türkische Fußball-Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahçe Istanbul ist nach dem Schlusspfiff von heftigen Tumulten überschattet worden. Unmittelbar nach dem 2:1-Sieg von Galatasaray gingen Spieler beider Mannschaften auf dem Rasen aufeinander los. Polizei und Sicherheitskräfte mussten eingreifen, um die Auseinandersetzungen zu beenden.

Auslöser der Rudelbildung war offenbar ein Streit zwischen Fenerbahçes Kerem Aktürkoglu und dem Ex-Freiburger Roland Sallai. Immer mehr Spieler und Betreuer mischten sich ein. Besonders heftig gerieten Galatasarays Abdülkerim Bardakci und Fenerbahçes Archie Brown aneinander.

Im Verlauf der Auseinandersetzung gingen beide zu Boden. Schiedsrichter Atilla Karaoglan zeigte ihnen anschließend die Rote Karte. Aktürkoglu und Sallai sahen jeweils die Gelbe Karte.

"Sie ziehen an den Haaren und kratzen wie Frauen"

Nach den Tumulten machten sich die Beteiligten gegenseitig Vorwürfe. "Wenn Sie sich das Video ansehen, werden Sie sehen, wer zuerst angegriffen hat", sagte Bardakci. Brown machte hingegen die Spieler von Galatasaray für die Eskalation verantwortlich. "Ihr Kapitän hat Matteo Guendouzi an den Haaren gezogen. Ich habe das gesehen und ihn verteidigt", sagte der Engländer und ergänzte: "Sie ziehen an den Haaren und kratzen wie Frauen."

Das Sportliche rückte in den Hintergrund. Galatasaray festigte mit dem Erfolg die Tabellenführung in der türkischen Süper Lig. DFB-Profi Leroy Sané wurde in der 80. Minute eingewechselt und blieb unauffällig, während Ilkay Gündogan über die gesamte Distanz auf der Bank blieb. Nach neun Spieltagen hat Galatasaray 22 Punkte auf dem Konto und liegt damit sechs Zähler vor dem Erzrivalen, der auf Platz fünf rangiert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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