Nations League: Mit Urbig im Tor und Pavlovic gegen Griechenland

Jürgen Klopp gibt wenig Hinweise auf das Personal, mit dem er in Griechenland gewinnen will. In der Torwartfrage fällt er eine Entscheidung und ein Münchner kann sich nicht aus dem Team "quatschen".

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Der Pokal der UEFA Nations League steht bei der Gruppenauslosung auf der Bühne (Symbolbild). (Foto) Suche
Der Pokal der UEFA Nations League steht bei der Gruppenauslosung auf der Bühne (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Federico Gambarini

Jonas Urbig wird auch in Griechenland im Tor der Fußball-Nationalmannschaft stehen. Bundestrainer Jürgen Klopp kündigte den Einsatz des jungen Schlussmanns vom FC Bayern München für das Rückspiel in der Nations League am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Thessaloniki an. Zuvor war mit einem Debüt von Finn Dahmen in der DFB-Elf gerechnet worden.

Klopp begründete den zweiten Einsatz von Urbig nach dessen Debüt am Donnerstag in München gegen Serbien damit, dass der 23-Jährige beim FC Bayern als Ersatzmann von Manuel Neuer wenig Spielpraxis habe. "Die anderen Jungs, die jetzt dabei waren, die spielen alle regelmäßig, und das hat Jonas nicht getan, deshalb bekommt er das Spiel auch", sagte der Bundestrainer.

Zuvor hatten Marc-André ter Stegen von Ajax Amsterdam beim 1:1 in den Niederlanden und Alexander Nübel von Besiktas Istanbul beim 0:1 im ersten Griechen-Duell im Tor der DFB-Elf gestanden. Zum Aufgebot gehörten zudem noch der Augsburger Dahmen und Noah Atubolu von Eintracht Frankfurt.

Kein Hinweis auf Nummer eins

Ein Indiz für die weitere Vergabe der Nummer eins sei die Entscheidung pro Urbig nicht, versicherte Klopp. Alle Torhüter hätten einen hervorragenden Eindruck gemacht. Bei der Nominierung hatte der Bundestrainer gesagt, ter Stegen sei "für den Moment" die Nummer eins.

Viele weitere Informationen zu seiner Startelf gab Klopp nicht. Lediglich Alexander Pavlovic, der mit dem Bundestrainer bei der Pressekonferenz war, wurde ein Startelfeinsatz zugesagt. "Ich habe ihm vor der Pk gesagt, er kann sich nicht mehr aus der Mannschaft quatschen", scherzte der 59-Jährige.

Bislang hat Klopp in den drei Partien als Bundestrainer 34 Spieler eingesetzt. Ob weitere Akteure hinzukommen oder ob er auf die beim 2:0 gegen Serbien überzeugende Auswahl setzt, ist offen. Für den zur Belastungssteuerung aus dem DFB-Camp abgereisten Serge Gnabry dürfte dessen Münchner Club-Kollege Lennart Karl ins Team rutschen.

"Wir wollen eine Mannschaft auf den Platz bringen, die eine Chance, hat zu gewinnen", sagte Klopp. In der Gruppe 2 der A-Liga liegt die DFB-Elf mit 4 Punkten hinter den Griechen (7 Punkte) und den Niederlanden (5) auf dem dritten Platz. Nur die beiden Topteams pro Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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