Nations League: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Jürgen Klopps zweiter Kader liefert sofort. Beim 2:0 gegen Serbien sticht das dominante Mittelfeld mit Pavlovic sowie den Torschützen Bischof und Wirtz heraus. Fünf weitere Spieler dürfen debütieren.

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Der Pokal der UEFA Nations League steht bei der Gruppenauslosung auf der Bühne (Symbolbild). (Foto) Suche
Der Pokal der UEFA Nations League steht bei der Gruppenauslosung auf der Bühne (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Federico Gambarini

Urbig: Erstes Länderspiel für Bayerns 1b-Torwart hinter Manuel Neuer. Auszeichnen konnte er sich nur wenig, griff beherzt gegen Cvetkovic zu (73.). Eine Unsicherheit mit dem Fuß (56.).

Treu: Wie beim Debüt gegen Holland als Rechtsverteidiger viel unterwegs. Gute Offensivaktionen, spielt sich fest. Kostic forderte ihn nur zeitweise defensiv.

Anton: Der oft Unterschätzte. Dortmunds Abwehrchef bekämpfte den Ex-Frankfurter Jovic intensiv und erfolgreich. Vorne mit einem Volleyschuss (17.).

Thiaw: Der WM-Teilnehmer verteidigte unaufgeregt. Mit seinen 1,94 Metern bei defensiven Kopfbällen immer obenauf. Gute Ansätze in der Spieleröffnung.

Mittelstädt: Der Stuttgarter gab den ersten Torschuss ab (5.). Im Zuspiel danach häufiger ungenau. Über seine Abwehrseite brannte wenig an.

Pavlovic: Laufstark, präsent, spielstark. Der Münchner war in seinem Heimspiel als Sechser ein guter Spielbeschleuniger. Leitete das 1:0 mit seinem Pass auf Wirtz ein. Schloss auch selbst mit Wucht ab (8./41.).

Bischof: Zweites Länderspiel, erstes Tor - der 21-Jährige hat eine große Zukunft im Mittelfeld vor sich. Schoss mehrmals beherzt, nicht nur beim 1:0.

Wirtz: Top-Leistung. Zwei feine Tiefenbälle auf Gnabry (18./30.). Fast wäre ihm sein zweites Kopfballtor gelungen (35.). Nach seinem Pfostenschuss staubte Bischof zum 1:0 ab. Nach der Pause Kapitän, Krönung war sein 2:0 (61.).

Gnabry: Im 62. Länderspiel erstmals Kapitän. Hatte zweimal das 1:0 auf dem Fuß, aber kein Schussglück (18./30.). Bekam Applaus für eine Grätsche in der eigenen Hälfte (29.). Feine Flanke auf Wirtz (35.). Zur Pause raus.

Woltemade: Im Strafraum präsent. Vergab aber aus zwei Metern das sichere 2:0 (59.). Auch sein Kopfball war zu unplatziert (11.). Guter Ball auf Gnabry (30.).

Scherhant: Der Freiburger Debütant sorgte mit seinem Tempo als Links- und Rechtsaußen für Dampf. Flankte und schoss. Ein guter Anfang im DFB-Team.

El Mala: Der 20-jährige Kölner durfte nach der Pause auf dem linken Flügel debütieren. Hatte immer das Tor im Visier wie bei einem Schlenzer (57.).

Burkardt: Der Frankfurter kam beim späten Dreifachwechsel für Woltemade (77.). Zur Begrüßung auf dem Feld gleich hart genommen von Maksimovic.

Conté: Der Hoffenheimer kam in seinem zweiten Länderspiel für den mit viel Applaus bedachten Torschützen Bischof. Ein Abschlussversuch mit links (85.).

Baur: Der Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur ist nun der 1.000 Nationalspieler. Der Profi von Celtic Glasgow war gleich drin im Spiel.

Janelt: Auch der Abräumer vom FC Brentford bekam noch seinen ersten Kurzeinsatz im Nationaltrikot.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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