Nations League: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Beim Debüt von Jürgen Klopp ist viel los. Musiala muss schon vorm Anpfiff passen, Havertz früh raus. Nmecha trifft, drei Spieler debütieren. Zwei Tore der Holländer zählen nicht - aber das späte 1:1.

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Ter Stegen: Bei der Rückkehr ins DFB-Tor erst mit Wacklern, aber dann mit starken Reaktionen gegen Dumfries (60.) und Meerdink (66./73.). Zwei Gegentore zählten nicht (13./62.). Beim ganz späten 1:1 von Gakpo machtlos.

Treu: Klopps neuer Rechtsverteidiger rannte rauf und runter. Der Freiburger biss sich in die Duelle mit Gakpo. Höhepunkt beim Debüt war die Beteiligung am 1:0.

Tah: Der wuchtige Brobbey setzte ihm bis zur Verletzung in den Zweikämpfen zu (35.). Ersatzmann Meerdink hätte zweimal fast das 1:1 erzielt (66./73.).

Schlotterbeck: Nach der schweren WM-Verletzung fehlt dem Dortmunder noch Rhythmus. Das Timing fehlte in einigen Aktionen. Klärte aber mit Kopf und Fuß.

Brown: Lichtblick bei der WM, guter Start unter Klopp. Sein Tempo setzte er auch im Vorwärtsgang ein wie beim tollen Konter-Zuspiel auf Adeyemi (39.).

Kimmich: Der Kapitän brannte - und er im Mittelfeld förmlich auf. Leitete das Führungstor mit dem Pass auf Treu ein. Viel unterwegs, viel am Ball.

Nmecha: Erster Torschütze bei der WM, erster Torschütze unter Klopp. Schob den von Adeyemi abprallenden Ball ein (32.). Rackerte eine Stunde lang.

Amiri: Der Mainzer musste spontan für den beim Aufwärmen angeschlagenen Musiala ran. Das war kein einfacher Job. Grandioser Pass auf Brown (39.).

Adeyemi: Über den FC Barcelona zurück ins DFB-Team: Viel Tempo, viel Einsatz auf dem rechten Flügel. Ärgerte sich brutal, als er das sichere 2:0 vergab (39.).

Havertz: Nach nicht mal 30 Minuten musste der Arsenal-Profi raus. Timber hatte ihn kurz zuvor rustikal gestoppt (22.).

Schade: Beim Konter übersah der schnelle Mann aus Brentford den besser postierten Adeyemi (38.). Bringt viele Anlagen mit auf dem linken Flügel.

Ebnoutalib: Der Frankfurter Debütant kam für Havertz. Und schoss gleich mal gefährlich (31.). War schnell drin im Spiel, aber der letzte Punch fehlte noch.

Führich: Der Stuttgarter löste Schade auf dem Flügel ab (64.). Arbeitete gegen Oranje-Verteidiger Dumfries im Sprint-Tempo auch nach hinten mit.

Stach: Nach 64 Minuten brachte Klopp den Mann aus Leeds für Torschütze Nmecha. Schloss im Mittelfeld einige Male Räume.

Gnabry: Der Münchner, der die WM verletzt verpasst hatte, kam für den entkräfteten Adeyemi zu einem Zehn-Minuten-Comeback.

Engelhardt: Der Freiburger kam als dritter Debütant in der Endphase für Amiri. Körperlichkeit war beim knappen Ergebnis gefragt. Die brachte er ein.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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