Fußball News: Nach WM-Ausbootung: Azmoun wieder in Irans Kader berufen
Die WM verpasste der Ex-Leverkusener Sardar Azmoun, weil er aus dem Kader der iranischen Nationalmannschaft gestrichen wurde. Nun ist der Stürmer wieder dabei - und verleiht seiner Freude Ausdruck.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Der ehemalige Bundesliga-Profi Sardar Azmoun ist nach seiner WM-Ausbootung zurück im Kader der iranischen Fußball-Nationalmannschaft. Trainer Amir Ghalenoei berief den Stürmer in das Aufgebot für die Testspiele gegen Usbekistan und Russland. "Dieser Weg verlief nicht immer so, wie ich es mir gewünscht hatte (...). Aber ich habe nie aufgehört, dieses Trikot zu lieben", schrieb Azmoun auf Instagram. Er sei sehr glücklich und habe niemandem etwas zu beweisen.
Azmoun war im März aus dem WM-Kader gestrichen worden. Medienberichten zufolge soll ein Foto auf seiner Instagram-Seite, das ihn mit führenden Politikern der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zeigt, der Auslöser gewesen sein. Das wurde Azmoun in seiner Heimat als unpatriotisch ausgelegt. In den Emiraten befinden sich Stützpunkte des US-Militärs; im Krieg mit den USA wurde der Golfstaat auch immer wieder Ziel von iranischen Angriffen.
Azmoun war 2024 von Bayer Leverkusen nach Dubai gewechselt. In den vergangenen Jahren äußerte er wiederholt Kritik am islamischen System im Iran. Vermutet wurde daher, dass diese Kritik der eigentliche Grund für seine Ausbootung vor der WM war - und das Foto lediglich als Vorwand diente.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Noch mehr spannende Fußball-Nachrichten lesen Sie hier:
- Nächste Fußball-Sendungen im TV
- FIFA-Krise: Schachzug oder Einsicht: Was bedeutet Infantinos Vorstoß?
- Nations League: Nachhilfe für Klopp: Nations League als Reiz und Fallschirm
- Fußball-WM: Studie: WM mit Werbung für Ungesundes und Riskantes geflutet
- Eilmeldung: FIFA-Präsident Infantino bereit für Reformen
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.