FC Motherwell vs. SC Freiburg: Breisgauer gewinnen Playoff-Hinspiel in der Conference-League-Quali

Der SC Freiburg kämpft um den Einzug in die Ligaphase der neuen Conference-League-Saison. Gegner für die Breisgauer in den Playoffs am 20. und 27. August ist der FC Motherwell aus Schottland. Alle Infos zu Hin- und Rückspiel hier.

Erstellt von - Uhr

Dank Doppeltorschütze Matthias Ginter (vorn) konnte der SC Freiburg das Playoff-Hinspiel in der Conference-League-Qualifikation gegen den FC Motherwell mit 3:1 gewinnen. (Foto) Suche
Dank Doppeltorschütze Matthias Ginter (vorn) konnte der SC Freiburg das Playoff-Hinspiel in der Conference-League-Qualifikation gegen den FC Motherwell mit 3:1 gewinnen. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Robert Perry
  • SC Freiburg kämpft in Conference-League-Playoffs gegen den FC Motherwell
  • Hin- und Rückspiel für die Qualifikation zur Ligaphase am 20. und 27. August
  • Wer zeigt die Partien im TV?

Der SC Freiburg sorgte in der vergangenen Saison in der Europa League für Furore. Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte schafften es die Breisgauer ins Finale eines internationalen Pokalwettbewerbs. Im Endspiel erwies sich jedoch Premier-League-Klub Aston Villa als zu stark. Jetzt will Trainer Julian Schuster mit seinem Team eine Etage tiefer in der UEFA Conference League einen neuen Anlauf wagen.

SC Freiburg vs. FC Motherwell in den Playoffs: Kampf um Qualifikation für UEFA Conference League

Dank Platz 7 in der abgelaufenen Bundesliga-Saison konnte sich der SC Freiburg für die Conference-League-Playoffs qualifizieren. Sollten die Breisgauer diese überstehen, dürfen sie im Herbst in der Ligaphase des Wettbewerbs antreten. Seit Donnerstag, dem 13. August, steht auch der Playoff-Gegner fest: Der SCF trifft auf den schottischen Verein FC Motherwell, der sich in der dritten Qualifikationsrunde gegen HJK Helsinki aus Finnland (1:1, 2:0) durchsetzen konnte.

Wie schlagen sich die Breisgauer in Hin- und Rückspiel?

Das Playoff-Hinspiel fand am Donnerstag, dem 20. August, auswärts statt. Anstoß war um 20.30 Uhr Genau eine Woche später, am 27. August, fällt im Freiburger Europa-Park-Stadion ab 18.45 Uhr die endgültige Entscheidung, welches Team die Conference-League-Ligaphase erreicht.

SC Freiburg gegen FC Motherwell im TV und Live-Stream sehen

RTL hat auch in der Saison 2026/27 die Übertragungsrechte für die UEFA Conference League. Für das Playoff-Hinspiel liegen die Rechte jedoch beim gastgebenden Verein FC Motherwell. Dieser bot einen kostenpflichtigen Live-Stream über das Portal "SolidSport" mit deutschem Kommentar an. Voraussichtlich können Fans das Rückspiel beim kostenpflichtigen Streamingangebot RTL+ verfolgen. Weitere Infos dazu folgen.

Ergebnisse des SC Freiburg in den Playoffs zur UEFA Conference League 2026/27

An dieser Stelle halten wir Sie über alle wichtigen Infos rund um die Playoff-Spiele des SC Freiburg gegen den FC Motherwell auf dem Laufenden.

+++ 20.08.2026: SC Freiburg siegt in Motherwell – Ginter trifft doppelt +++

Dank Doppeltorschütze Matthias Ginter hat der SC Freiburg trotz eines frühen Schocks im Playoff-Hinspiel der Conference League vorgelegt. Der Fußball-Bundesligist siegte beim schottischen Vertreter Motherwell FC verdient mit 3:1 (1:1). Ginter (28. Minute und 65./Foulelfmeter) drehte mit seinen Toren die Partie vor 13.742 Zuschauern im ausverkauften Fir Park. Keisuke Goto (90.+6) besorgte den Endstand. Regan Charles-Cook hatte den Club aus der Nähe von Glasgow bereits nach 69 Sekunden in Führung geschossen.

Freiburg spielte ab der 65. Minute in Überzahl. Martin Moormann hatte für sein Foul an SC-Neuzugang Yannik Engelhardt, das zum Elfmeter führte, die Rote Karte nach Videobeweis gesehen. Das entscheidende Rückspiel um den Einzug in die Gruppenphase der Conference League findet am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr) in Freiburg statt.
Motherwell-Fans in Ekstase

Die Südbadener liefen die Schotten zwar gleich hoch an, erwischten aber einen Fehlstart nach Maß. Einen präzisen Angriff über die linke Seite vollendete Charles-Cook, SC-Innenverteidiger Max Rosenfelder kam gar nicht erst in den Zweikampf. Die glücklichen Heimfans sorgten beim Jubel dafür, dass ein kleiner Teil der Werbebande umkippte - ohne schwerwiegende Folgen.

Danach kamen auch die rund 450 Gästefans auf ihre Reisekosten. Bis zur Pause spielte nur noch das klar favorisierte Team von Trainer Julian Schuster, ließ jedoch etliche Chancen ungenutzt. Unter anderem vergaben Philipp Treu, Ginter und Yuito Suzuki gute Gelegenheiten.
Ginter per Kopf und vom Punkt

Nachdem Derry Scherhant Mitte der ersten Hälfte den Ball per Freistoß noch an das Lattenkreuz geschossen hatte, sorgte ein weiterer Standard kurz darauf für den Ausgleich: Diesmal fand Scherhant im Zentrum den lauernden Ginter, der per Kopf das 1:1 erzielte.

Der Vorjahresvierte der schottischen Liga war nach der Pause wieder etwas munterer, Freiburg cleverer. Engelhardt holte bei seinem Pflichtspieldebüt einen Elfmeter heraus, nachdem ihn Moormann kurz am rechten Arm gezupft hatte. Weil der Ball bei dem Foul keine Rolle spielte, entschied Schiedsrichter Radu Petrescu nach VAR-Einsatz sogar auf Rot statt der zunächst gezeigten Gelben Karte. Ginter traf anschließend präzise ins linke untere Eck, der Rest war Formsache.

Für den Europa-League-Finalisten, der im Mai in Istanbul gegen Aston Villa das Endspiel 0:3 verloren hatte, geht es bereits am Sonntag (18.00 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Drittligist Fortuna Düsseldorf weiter.

Auch diese Fußball-News könnten Sie interessieren:

/bua/news.de/dpa

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.