Tennis News: Tennisstar Alcaraz sagt Comeback ab - mit Folgen für Zverev

Seit Monaten fehlt Carlos Alcaraz auf der Tennis-Tour. Nun fällt sein Comeback in Cincinnati aus. Die Zwangspause hat auch Konsequenzen für Alexander Zverev.

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Tennisstar Carlos Alcaraz pausiert weiter wegen seiner Handgelenksverletzung und wirft damit auch Zweifel an seiner erhofften US-Open-Teilnahme auf. Der 23 Jahre alte Spanier sagte sein geplantes Comeback in Cincinnati ab. Das Masters-1000-Turnier im US-Bundesstaat Ohio vom 13. bis 23. August gilt als wichtigstes Vorbereitungsevent auf die US Open, die als letztes Grand-Slam-Turnier der Saison am 30. August starten.

"Wir wissen, dass Carlos alles dafür tut, was er kann, um so bald wie möglich wieder an Turnieren teilnehmen zu können", sagte der Turnierdirektor von Cincinnati, Bob Moran. "Wir wünschen ihm alles Gute für seine Genesung."

Seit mittlerweile vier Monaten fehlt der siebenmalige Grand-Slam-Sieger Alcaraz auf der Tennis-Tour. Beim Sandplatz-Event in Barcelona Mitte April hatte er sich die Verletzung am Handgelenk zugezogen. Anschließend sagte er auch für die French Open und für die komplette Rasen-Saison einschließlich Wimbledon ab. Bilder in den sozialen Medien dokumentierten zuletzt Fortschritte im Training, für die Rückkehr reichte es nun noch nicht.

Was die Zwangspause für Zverev bedeutet

Die Zwangspause hat auch Folgen für Alexander Zverev, der von Alcaraz' Fehlen schon bei seinem Triumph bei den French Open profitierte. In der Weltrangliste liegt der Hamburger seit dieser Woche wieder knapp hinter dem Spanier. Zverev, der in Montreal wieder ins Turniergeschehen einsteigt, kann den spanischen Rivalen aber schnell wieder verdrängen und sich womöglich sogar klar absetzen.

Als Titelverteidiger in Cincinnati verliert Alcaraz in der Weltrangliste die 1.000 Punkte aus dem vergangenen Jahr. Im Falle einer US-Open-Absage würde der Vorjahreschampion sogar weitere 2.000 Punkte einbüßen. Zverev hat in New York angesichts seines Drittrunden-Ausscheidens 2025 nicht viele Punkte zu verteidigen.

Der Wimbledon-Finalist verfolgt weiterhin das Ziel, Weltranglisten-Erster zu werden. An der Spitze steht momentan unangefochten der Italiener Jannik Sinner, der nach seiner Turnier-Auszeit in Cincinnati zurückerwartet wird.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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