Fußball-WM: Trotz Hitze: FIFA verbietet leere Wasserflaschen in Stadien

Schlechte Nachrichten für WM-Fans: Wer im Stadion etwas trinken will, muss Wasser kaufen. Die FIFA verbietet Wasserflaschen - trotz erwarteter Hitzeschlachten.

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Trotz vielerorts erwarteter Temperaturen über 30 Grad Celsius dürfen Fans bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko keine leeren Wasserflaschen mit in die Stadien nehmen. Der Weltverband FIFA änderte eine entsprechende Passage in seinem Leitfaden und teilt jetzt mit: "Zur Vermeidung von Missverständnissen: Wiederverwendbare Wasserflaschen dürfen nicht ins Stadion mitgebracht werden." Grund sollen Sicherheitsbedenken sein.

Medienberichten zufolge sind Ticketinhaber bereits über die Änderung informiert worden. Das Verbot dürfte bei Besuchern für mächtig Ärger sorgen, da Fans ihre leeren Flaschen nicht einmal mehr an einem Trinkbrunnen oder Wasserspender auffüllen können.

Zuletzt hatte der Weltverband noch angekündigt, dass leere, transparente und wiederverwendbare Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu einem Liter in die Arenen mitgebracht werden dürfen. Wie teuer Wasserflaschen im Stadion sein werden, ist noch unklar. Bei der Club-WM im Vorjahr hatten die Austragungsorte laut "The Athletic" zwischen vier und sechs Dollar für eine Flasche Wasser verlangt.

Wissenschaftler warnen

Wissenschaftler hatten zuletzt immer wieder davor gewarnt, dass Fans und Spieler aufgrund der Hitze gesundheitlichen Risiken ausgesetzt seien. Die Städte bereiten sich entsprechend vor. Wie die Nachrichtenagentur AP zuletzt berichtete, plant das Gesundheitsamt des Los Angeles County, rund um die Spiele umfassend über Hitzeschutz und ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu informieren.

New York will Informationen an Abonnenten des öffentlichen Warnsystems sowie über WhatsApp an internationale Besucher versenden. Seattle prüft den Einsatz von klimatisierten Bussen und Wassernebelanlagen bei Fanfesten und Spielen. In Vancouver soll es bei allen Turnierveranstaltungen schattige Sitzbereiche geben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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