Fußball News: Offiziell: Senft wird neuer Trainer beim Karlsruher SC

Die Nachfolge von Christian Eichner im Wildpark ist geregelt. Führt Maximilian Senft den KSC wieder Richtung Bundesliga? Der neue Coach muss einen gewaltigen Umbruch moderieren.

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Maximilian Senft wird neuer Trainer beim Karlsruher SC. Der Fußball-Zweitligist hat die Verpflichtung des gebürtigen Wieners bestätigt. Sie war am Mittwoch bereits durchgesickert. Der 36-Jährige kommt vom österreichischen Erstligisten SV Ried. Er folgt bei den Badenern auf Christian Eichner, der im Wildpark eine Ära geprägt hat und am vergangenen Sonntag nach über sechs Jahren als Chefcoach verabschiedet worden war.

"Er verkörpert unsere fußballerische Gesamtstrategie, weil er moderne Trainingsarbeit, klare Entwicklung und aktiven Fußball miteinander verbindet", sagte Sportgeschäftsführer Mario Eggimann über den neuen KSC-Coach. Der Direktor Profifußball der Badener, Timon Pauls, erklärte: "In den mehrstufigen Gesprächen mit den finalen Kandidaten hat er den fundiertesten Eindruck hinterlassen." Senft selbst sagte, er könne es kaum erwarten, anzufangen. Rund um den Trainingsauftakt Ende Juni soll er offiziell vorgestellt werden.

Einst als Pokerspieler erfolgreich

Senft machte einst auch als Pokerspieler auf sich aufmerksam, soll bei Live-Turnieren große Summen erspielt haben. Im Vergleich zu anderen Namen, die in Karlsruhe ebenfalls gehandelt wurden - der frühere Kölner Lukas Kwasniok oder der Ex-Kieler Marcel Rapp etwa - ist er noch eher unbekannt. Beim KSC, der die vergangene Spielzeit als Tabellenzehnter abgeschlossen hat, muss er einen gewaltigen Umbruch moderieren.

Neben Eichner haben auch etliche Spieler und Teile des Betreuerteams den Club verlassen. Die Karlsruher peilen auf lange Sicht die Rückkehr in die Bundesliga an, hatten sich zuletzt aber einen strengen Sparkurs auferlegt. Auch diesen Sommer hoffen sie auf Transfererlöse und erwägen, Offensiv-Juwel Louey Ben Farhat bei einem passenden Angebot zu verkaufen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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