Radsport: Politt chancenlos - Neuseeländer Pithie gewinnt Rund um Köln

Nils Politt verpasst den Heimsieg, Red-Bull-Talent Laurence Pithie jubelt am Rhein. Was das Rennen so spannend machte – und wer der beste Deutsche war.

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Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) (Foto) Suche
Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Belga | Pete Goding

Die Hoffnungen auf einen zweiten Heimsieg von Nils Politt beim Rad-Klassiker Rund um Köln haben sich nicht erfüllt, stattdessen hat sich der Neuseeländer Laurence Pithie den Sieg am Rhein geholt. Der Red-Bull-Profi setzte sich nach 191 Kilometer mit Start und Ziel in Köln in einer dreiköpfigen Spitzengruppe im Sprint vor dem Briten Fred Wright und dem Belgier Aimé de Gendt im Sprint durch.

Der Kölner Politt, der das Rennen 2022 gewonnen und damit für den einzigen deutschen Sieg in den letzten 20 Jahren gesorgt hatte, setzte sich auf der Schleife durch das Bergische Land einige Male in Szene. Als die entscheidende Gruppe gut 20 Kilometer vor dem Ziel gebildet wurde, war er aber nicht dabei. Bester Deutscher war bei der 108. Auflage Tobias Müller auf dem fünften Platz.

Politt im Nationaltrikot

Politt war als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft an den Start gegangen, da sein UAE-Team nicht für das Rennen in der Domstadt gemeldet hatte. Rund um Köln zählt nicht zur WorldTour, entsprechend gibt es für die Profiteams keine Verpflichtung teilzunehmen.

Der 23-jährige Pithie gehört zu den großen Talenten im Red-Bull-Team. In diesem Jahr hatte er mit Podestplatzierungen bei der Tour Down Under und Paris-Nizza schon überzeugt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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