NBA 2026: "Unglaublich": Knicks nach Rekord-Show im Playoff-Halbfinale
Der deutsche Center Ariel Hukporti räumt mit den New York Knicks die Philadelphia 76ers aus dem Weg und steht erneut im Halbfinale der NBA. Im Westen gibt es Ärger um Superstar Victor Wembanyama.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die New York Knicks haben mit dem deutschen Center Ariel Hukporti im zweiten Jahr in Folge die Conference Finals in der NBA erreicht. Der zweimalige Meister aus dem Big Apple zog genau 53 Jahre nach dem letzten Titelgewinn mit einem 144:114 bei den Philadelphia 76ers ins Playoff-Halbfinale ein. New York fegte die chancenlosen Sixers in vier Spielen mit einem "Sweep" - also ohne eine Niederlage - vom Parkett und hat insgesamt bereits sieben Siege in Serie geholt.
Den Knicks half am Sonntagabend eine wahre Flut an erfolgreichen Distanzwürfen, die schon im ersten Viertel für eine vorentscheidende Führung sorgten und Coach Mike Brown auf der anschließenden Pressekonferenz ungläubig auf den Spielbericht blicken ließen. "Wir haben 25 Dreier bei 44 Versuchen getroffen, wenn ich das richtig lese", sagte der Cheftrainer und jubelte: "Das ist unglaublich. Das ist großartiger Basketball." Während die 25 verwandelten Dreier den Playoff-Rekord in der NBA einstellten, bedeuteten sie für das Team eine neue Bestmarke - ebenso wie die 144 Punkte in einem Playoff-Spiel.
Beste Schützen für die Knicks waren die Guards Miles McBride und Jalen Brunson, die zusammen 13 von 19 Dreiern trafen und New York mit 25 respektive 22 Zählern zum Sieg führten. Ersatzmann Hukporti kam in gut 15 Minuten auf fünf Punkte, vier Rebounds und einen Assist.
In der Vorschlussrunde könnte es zum deutschen Duell mit Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder kommen. Der Spielmacher liegt mit seinen Cleveland Cavaliers gegen die Detroit Pistons allerdings nach drei Partien mit 1-2 zurück. Spiel vier von maximal sieben findet am Montag statt.
Wembanyama fliegt nach Ellenbogenschlag
In der Western Conference zogen die Minnesota Timberwolves derweil mit einem 114:109 in Minneapolis mit den San Antonio Spurs gleich. Dabei profitierten die Gastgeber vom ersten Rauswurf in der jungen Karriere des Spurs-Superstars Victor Wembanyama. Der 22 Jahre alte Franzose hatte sich im zweiten Viertel beim Kampf um einen Rebound zu einem Ellenbogenschlag gegen Naz Reid hinreißen lassen.
Die Lücke unter dem Korb, die der beste Verteidiger der Liga hinterließ, wusste vor allem Anthony Edwards zu nutzen. Der Spielmacher der Timberwolves traf beinahe 60 Prozent seiner Würfe aus dem Spiel heraus, sammelte alleine im umkämpften vierten Viertel 16 Punkte und führte das Scoring mit seinen 36 Zählern mit deutlichem Abstand an. Spiel fünf findet genau wie ein mögliches siebtes Duell in San Antonio statt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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