Olympia 2026: Streit um Standorte bei Winter-Olympia: Eishockey in Paris?

Eishockey in Paris statt in den Alpen? Warum ein Bürgermeister und Streit um ein Stadion die Olympia-Pläne für 2030 auf den Kopf stellen könnten.

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Die Olympischen und Paralympischen Ringe vor einem Bergpanorama. (Foto) Suche
Die Olympischen und Paralympischen Ringe vor einem Bergpanorama. Bild: Adobe Stock / M. Claushallmann

Wegen Streitigkeiten am geplanten Austragungsort Nizza könnten Eishockeyspiele der Männer bei den Olympischen Winterspielen in den französischen Alpen Hunderte Kilometer entfernt in Paris ausgetragen werden. Das Organisationskomitee teilte mit, dass nun auch andere Orte wie Paris und Lyon in Betracht gezogen werden. Mehrere Gegenden hätten bereits Interesse angemeldet. Eine Entscheidung könnte es am 11. Mai geben, wenn das Exekutivbüro der Veranstalter sich über die Ergebnisse der neu angestoßenen Stadionsuche beugt.

Eigentlich war vorgesehen, vor allem die Eishockey-Partien der Männer in der Allianz Riviera Arena in Nizza abzuhalten, wo sonst Fußball gespielt wird. Der neue Bürgermeister Éric Ciotti hatte sich aber strikt dagegen gewehrt, das Stadion des Erstligisten OGC Nizza zeitweise anderweitig zu nutzen. Zwei andere vorgeschlagene Stadien in der Stadt hätten Beschränkungen aufgewiesen, hieß es vom Organisationsteam.

Eine zweite Eisfläche ist ungeachtet des Zwists um Eishockey weiterhin in Nizza vorgesehen. Auch andere Eis-Sportarten sollen bei den Spielen 2030 in der südfranzösischen Stadt beheimatet werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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