Handball-EM 2026: Handballerinnen im Losglück: Gute Gruppe, kein Reisestress

Ein Jahr nach WM-Silber reisen die deutschen Handballerinnen als Medaillenkandidaten zur EM im Dezember. Jetzt stehen die Gruppengegner und der Spielort fest.

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Das DHB-Team bei einem Qualifikationsspiel zur Handball-EM in der SAP Arena (Archivbild). (Foto) Suche
Das DHB-Team bei einem Qualifikationsspiel zur Handball-EM in der SAP Arena (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Marco Wolf

Die deutschen Handballerinnen haben für die Europameisterschaft im Dezember eine lösbare Vorrunde erwischt. Der WM-Zweite spielt bei dem Fünf-Länder-Turnier in der Gruppe F in Bratislava gegen Gastgeber Slowakei, Schweden und Serbien. Das ergab die Auslosung im polnischen Kattowitz. Erstmals richten fünf Nationen das Kontinentalturnier vom 3. bis 20. Dezember aus: Polen, Rumänien, Tschechien sowie Slowakei und die Türkei.

"Wir können mit unserer Gruppe zufrieden sein", sagte Bundestrainer Markus Gaugisch. Die ersten beiden Teams jeder der insgesamt sechs Staffeln qualifizieren sich für die Hauptrunde. Sollte die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) weiterkommen, würde sie in Kattowitz spielen, wo auch das Final-Wochenende ausgetragen wird. Damit bleibt dem Gaugisch-Team größerer Reisestress erspart.

Gaugisch auch mit Bratislava zufrieden

Man sei auch mit dem Standort Bratislava zufrieden. "Aus Deutschland ist das reisetechnisch gut erreichbar und auch, dass wir dann für die Hauptrunde direkt nach Polen reisen, ist super. Wir haben nur eine Reise, das ist top", sagte der Bundestrainer. Die andere Hauptrunde findet im rumänischen Cluj-Napoca statt.

Zudem kann das DHB-Team erst in der Finalrunde auf Titelverteidiger Norwegen treffen, gegen den es im vorigen Dezember das WM-Endspiel verloren hatte. "In unserer weiteren Turnierhälfte warten vor allem mit den Niederlanden und Frankreich zwei Nationen, die schwer zu bespielen sind", meinte Gaugisch.

DHB-Spielmacherin: "Wir werden nicht mehr unterschätzt"

Erstmals seit Jahrzehnten tritt das DHB-Team als Medaillenkandidat an. Ein Jahr nach WM-Silber muss das Ziel das erste EM-Edelmetall seit 1994 sein. "Wir werden nicht mehr unterschätzt", hatte Spielmacherin Alina Grijseels nach der makellosen Qualifikation mit sechs Siegen in sechs Spielen betont.

Nach einer langen Sommerpause kommt die deutsche Auswahl erst in fünf Monaten wieder zusammen. "Ab September Vollgas auf die EM. Dass wir diese Qualität, die wir hatten, wieder erreichen können", formulierte Gaugisch als Ziel für das Wiedersehen.

Führungsspielerin Xenia Smits dürfte das Turnier verpassen. Sie erwartet im Herbst ein Kind.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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