Radsport: Radprofi nach Unfall mit Rennarzt-Auto im Krankenhaus

Für den spanischen Radprofi Mikel Landa ist die Baskenland-Rundfahrt vorüber. Grund dafür ist ein schwerer Zusammenprall mit einem Auto des medizinischen Personals.

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Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) (Foto) Suche
Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Belga | Pete Goding

Der spanische Radprofi Mikel Landa ist nach dem Zusammenprall mit dem Auto eines Rennarztes bei der Baskenland-Rundfahrt ins Krankenhaus gebracht worden. Wie sein Team mitteilte, ergaben die Untersuchungen keine Knochenbrüche oder bleibenden Schäden.

Der dreimalige Etappensieger beim Giro d'Italia wird allerdings nicht mehr bei der 65. Ausgabe der Rundfahrt mitmischen, "damit sich sein Körper vollständig erholen kann", teilte das Team vor dem Start der dritten Etappe mit.

Auf der zweiten Etappe, bei der der deutsche Jungstar Florian Lipowitz auf den dritten Gesamtrang kletterte, war der 36 Jahre alte Landa bei der Abfahrt des letzten offiziellen Anstiegs schwer gestürzt, nachdem er mit dem Auto kollidiert war. Der Baske Landa beendete die Etappe trotzdem noch als 67.

Kritik von Teamchef

"Das Auto des Arztes hat Mikel Landa auf einer engen und schnellen Abfahrt einfach von der Strecke gerammt", sagte der Chef des Teams, Jürgen Foré, der Zeitung "Het Nieuwsblad". "Wir haben keine Entschuldigung erhalten", kritisierte er. "Wir tun alles für die Sicherheit, und dann passieren solche Dinge."

Laut der Zeitung ist der Fahrer des Wagens von der Rennleitung von der Rundfahrt ausgeschlossen worden. Zudem habe er eine Gelbe Karte erhalten und muss eine Geldstrafe von 500 Schweizer Franken zahlen. Zwar kommt es bei Radrennen immer wieder zu Unfällen mit Begleitfahrzeugen, aber Zusammenstöße mit dem medizinischen Personal sind selten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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