Radsport: Ungeplanter Start: Lipowitz im Baskenland mit Ziel Podium

Florian Lipowitz fährt kurzfristig bei der Baskenland-Rundfahrt. Nach Platz vier im Vorjahr will er diesmal aufs Podium – trotz gesundheitlicher Rückschläge.

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Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) (Foto) Suche
Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Belga | Pete Goding

Im Vorjahr hatte Lipowitz das Podium nur um acht Sekunden verpasst, stattdessen wurde Maximilian Schachmann Dritter. Dass Lipowitz erneut im Baskenland startet, war eigentlich mit Blick auf die Tour de France nicht vorgesehen. "Wir haben es rauf und runter diskutiert, ob es ihm guttut oder nicht", sagte Denk. "Wir kamen zu dem Entschluss, es ist die richtige Entscheidung, noch mal ein Rennen einzuschieben und ich bin überzeugt, dass er gut fahren wird."

Keine heilenden Hände

Hintergrund ist erneut eine Erkrankung von Lipowitz, der 25-Jährige hat des Öfteren mit Infekten zu kämpfen. Zuletzt konnte der Tour-Dritte ein Höhentrainingslager auf Teneriffa nicht wie geplant vollenden, belegte bei der folgenden Katalonien-Rundfahrt dennoch Rang drei.

Das Team investiert viel, damit Lipowitz gesund bleibt. "Aber wir haben auch keine heilenden Hände. Man kann nur alles tun, um das bestmöglich zu vermeiden", sagte Denk. "Der Sport ist so hart und selbst die ganz Großen, vielleicht mit Ausnahme von Tadej Pogacar, werden auch mal krank."

Kleine Kirsche auf der Torte

Einen Podiumsplatz abgeliefert hat bereits Remco Evenepoel mit Platz drei bei seinem ersten Start bei der Flandern-Rundfahrt. Für Red Bull war es die beste Platzierung bei der Ronde in der Team-Geschichte. "Die Klassikermannschaft kann stolz sein, was sie geleistet hat. Nur die Kirsche auf der Torte fehlte noch", sagte Denk. "Ist das nun die Kirsche? Ich sage mal, es ist eine kleine und vielleicht kommt irgendwann noch eine große dazu."

Der Start von Olympiasieger Evenepoel war erst vier Tage vor dem Rennen offiziell kommuniziert worden. Der Belgier lieferte ein starkes Rennen ab, war aber gegen den Sieger Pogacar und den zweitplatzierten Mathieu van der Poel am Ende ohne Chance.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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