Paralympics: 16 Paralympics-Medaillen: Verband sieht Deutschland auf Kurs

Der Behindertensportverband zieht einen Tag vor dem Ende der Paralympics Bilanz. Insgesamt fällt das Fazit positiv aus. Im Medaillenspiegel fällt das Team jedoch zurück.

Erstellt von - Uhr

Das Symbol der Paralympischen Spiele hängt am Arc de Triomphe in Paris. Die Paralympics 2024 finden vom 28. August bis 8. September statt. (Foto) Suche
Das Symbol der Paralympischen Spiele hängt am Arc de Triomphe in Paris. Die Paralympics 2024 finden vom 28. August bis 8. September statt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Christophe Ena

Kurz vor Ende der Paralympischen Winterspiele in Norditalien sieht der Deutsche Behindertensportverband (DBS) seine Ziele weitgehend erreicht. "Wir haben von vornherein immer gesagt, dass wir unter den Top-6-Nationen sein wollen im Ranking der Gesamtanzahl an Medaillen. Mit 16 Medaillen befinden wir uns gerade auf Platz vier und könnten sagen, dass der Zielkorridor bis jetzt eingehalten ist", sagte Chef de Mission Marc Möllmann einen Tag vor dem Ende der Spiele.

Mit zwei Goldmedaillen befindet sich das deutsche Team nach dem vorletzten Wettkampftag im klassischen Medaillenspiegel jedoch nur auf Platz zehn. Vor vier Jahren in Peking hatte die DBS-Auswahl noch Rang sieben belegt, 2014 war Deutschland die zweitbeste Nation.

Forster einzige deutsche Goldmedaillengewinnerin

"Natürlich hätten wir uns ein paar Ausreißer nach oben gewünscht", betonte Möllmann und verwies dabei auch auf bisher neun vierte Plätze. "Insgesamt 16 Medaillen auf acht Athleten verteilt zeigt, dass wir in der Breite gut aufgestellt sind. Zwei Goldmedaillen, fünf Silbermedaillen und neun Bronzemedaillen attestieren dem Team eine gute Leistungsbereitschaft und Leistungsperformance", sagte der DBS-Sportdirektor. Deutschland war in Italien im Ski Alpin, Biathlon, Langlauf, Snowboard und Eishockey vertreten.

Mit Blick darauf, dass Monoskibobfahrerin Anna-Lena Forster die einzige deutsche Goldmedaillengewinnerin im Team ist, sagte er: "Das Bedauern ist grundsätzlich da. Wir sind sehr stolz auf Anna-Lena. Wir hätten es aber anderen Personen, gerade im Ski nordisch, auch zugetraut. Aber das nehmen wir so hin und sind zuversichtlich, dass wir in der Zukunft 2030 in Frankreich auch mehrfache Goldmedaillengewinnerinnen und -gewinner zählen können."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Sport":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.