Paralympics: Loipe gegen Tanzparkett? Marchand träumt von "Let’s Dance"

Vom Ruderboot in die Loipe – und bald aufs Tanzparkett? Para-Langläuferin Kathrin Marchand verrät, dass sie zu "Let’s Dance" möchte - aber erst 2029.

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Das Symbol der Paralympischen Spiele hängt am Arc de Triomphe in Paris. Die Paralympics 2024 finden vom 28. August bis 8. September statt. (Foto) Suche
Das Symbol der Paralympischen Spiele hängt am Arc de Triomphe in Paris. Die Paralympics 2024 finden vom 28. August bis 8. September statt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Christophe Ena

Nach ihrem historischen Start bei den Paralympischen Winterspielen in Italien würde die deutsche Langläuferin Kathrin Marchand die Loipe in Zukunft gerne gegen das Fernseh-Tanzparkett tauschen. "Nach den Spielen ist vor "Let’s Dance". Ich freue mich auf meine Teilnahme 2029", sagte die 35-Jährige der Deutschen Presse-Agentur scherzend mit Blick auf das TV-Tanzformat.

"Ich bereite mich mental schon vor, in dem ich mir die Grundschritte jeden Freitag in der Sendung angucke. Ich bin guter Dinge, dass ich da ins Finale komme", meinte Marchand, die als erste Athletin sowohl bei Olympischen Spielen als auch bei den Paralympischen Sommer- und Winterspielen gestartet ist. Erst vor 14 Monaten hatte sie sich nach langen Jahren als Ruderin aufs Langlaufen konzentriert.

Marchand nimmt vor der TV-Show LA 2028 ins Visier

Vorerst steht für Marchand jedoch weiterhin der Sport im Mittelpunkt. Bei den Paralympics in Los Angeles 2028 will sie – wie schon in Paris 2024 – wieder im Rudern antreten. "Erstmal LA, das ist wichtiger. Vorher habe ich keine Zeit, weil "Let’s Dance" bis Mai läuft – deshalb 2029", sagte sie. Im vergangenen Jahr hatte der sehbehinderte Paralympics-Schwimmer Taliso Engel an der Tanzshow bei RTL teilgenommen.

Bei den Paralympics in Italien hatte Marchand nach Platz vier im Langlauf-Sprint das 10-Kilometer-Klassikrennen auf dem Bronzerang liegend wegen eines Schwächeanfalls abbrechen müssen. "Ich bin nicht gestürzt, mein Körper hat einfach aufgehört. Es ging nicht mehr", sagte die 35-Jährige, die nach einem Schlaganfall im Alter von 30 Jahren auf beiden Augen ein Drittel weniger sieht und in ihrer linken Körperhälfte eingeschränkt ist.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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