Radsport: Favoriten biegen falsch ab: Koch Dritte der Strade Bianche

Ein Begleitmotorrad sorgt für Chaos: Wie Franziska Koch beim Schotter-Rennen in Siena plötzlich auf dem Podium landet – und was die Favoritinnen zum kuriosen Umweg sagen.

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Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) (Foto) Suche
Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Belga | Pete Goding

Die deutsche Radsport-Meisterin Fanziska Koch ist beim chaotischen Schotter-Spektakel Strade Bianche überraschend auf Platz drei gefahren. Die 25-Jährige profitierte nicht nur von ihrem starken Finish auf der Piazza del Campo von Siena, sondern auch von einer falsch geleiteten Favoritengruppe. Nach 133 Kilometern siegte die Schweizerin Elise Chabbey vor der früheren Tour-Siegerin Kasia Niewiadoma aus Polen.

Koch war Bestandteil einer Spitzengruppe, die möglicherweise chancenlos gewesen wäre. Etwa 32 Kilometer vor dem Ziel war die dahinterliegende Favoritengruppe mit Tour-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot aus Frankreich und der Niederländerin Demi Vollering weniger als eine Minute zurück, als das davor fahrende Begleitmotorrad falsch abbog. Die Fahrerinnen realisierten das Missgeschick aber erst nach wenigen Hundert Metern und drehten um.

Koch mit starkem Finale

"Wir wussten, wir kommen nicht mehr zurück", meinte Vollering, die Teamkollegin von Koch und Siegerin Chabbey ist. Ferrand-Prévot nahm es mit Humor: "Ich gehe jetzt erst mal in den Bus und schaue, was da falsch gelaufen ist."

Koch und die anderen in der Spitzengruppe profitierten davon natürlich. Am steilen Schlussanstieg zur Piazza war Koch zunächst abgehängt, hatte als Vierte einige Meter Rückstand. Doch durch eine hervorragende Fahrlinie zwängte sie sich noch an der italienischen Meisterin Elisa Longo Borghini vorbei und feierte ein unerwartetes Podium.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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