Olympia 2026: DOSB-Chef gegen harte Olympia-Kritik: "Keine Katastrophe"

Deutschland beendet die Winterspiele auf Rang fünf des Medaillenspiegels, es hagelt teils harte Kritik. Darauf reagiert nun der Vorstandschef des DOSB.

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Der Präsident des Organisationskomitees von Mailand-Cortina, Giovanni Malago, entzündet die Fackel der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina. (Foto) Suche
Der Präsident des Organisationskomitees von Mailand-Cortina, Giovanni Malago, entzündet die Fackel der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina. Bild: picture alliance/dpa/IPA via ZUMA Press | Marco Iacobucci

Der DOSB-Vorstandschef hat das Abschneiden der deutschen Sportler bei den Olympischen Winterspielen gegen allzu harte Kritik verteidigt. "Es ist keine Katastrophe, wie manche Couchsportler immer sehr gerne sagen", meinte Otto Fricke im Interview des Bayerischen Rundfunks. "Aber es ist auch keine Glanzleistung", ergänzte der Topfunktionär des Deutschen Olympischen Sportbundes. Die deutschen Athletinnen und Athleten hatten in Norditalien mit acht Gold-, zehn Silber- und acht Bronzemedaillen nur Rang fünf des Medaillenspiegels erreicht und waren hinter den Erwartungen geblieben.

Fricke meinte angesichts von gleich 14 vierten Plätze - so viele wie keine andere Nation bei den Spielen in Mailand und Cortina - für die deutsche Mannschaft: "Ich persönlich sage immer, vier ist das neue Platin, weil das ist Weltspitze. Das ist frustrierend für den Athleten, das glaube ich, weiß jeder aus seiner Erinnerung noch, dass der vierte immer etwas frustrierend war, aber wir müssen hier als Gesellschaft anders damit umgehen."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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