Olympia 2026: Nach heftigem Kufen-Unfall: Polin verteidigt Kontrahentin

Die polnische Shorttrackerin Kamila Sellier wendet sich nach ihrem schlimmen Unfall bei Olympia an die Öffentlichkeit - und bittet um respektvollen Umgang mit ihrer amerikanischen Konkurrentin.

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Die Olympischen und Paralympischen Ringe vor einem Bergpanorama. (Foto) Suche
Die Olympischen und Paralympischen Ringe vor einem Bergpanorama. Bild: Adobe Stock / M. Claushallmann

Nach ihrem schlimmen Kufen-Unfall im Shorttrack bei Olympia hat die Polin Kamila Sellier ihre amerikanischen Kontrahentin Kristen Santos-Griswold in Schutz genommen. "Ich möchte euch freundlich bitten, ihr keine Vorwürfe zu machen. Bitte denkt daran, dass Unfälle passieren können und niemand beabsichtigt hat, dass das geschieht", schrieb Sellier auf Instagram.

Der 25-Jährigen sei zu Ohren gekommen, dass Santos-Griswold die Schuld für den Unfall gegeben werde. Solche Risiken seien aber Teil des Sports, schrieb Sellier. "Und ich bin mir dieser jedes Mal bewusst, wenn ich das Eis betrete."

Sellier richtet aufbauende Worte an Santos-Griswold

Sellier war am Freitag im olympischen Viertelfinale über 1.500 Meter zu Fall gekommen. Dabei schlitterte sie so unglücklich über das Eis, dass sie von der hinteren Kufenkante der noch laufenden Santos-Griswold unter dem linken Auge getroffen wurde. Das Rennen war sofort abgebrochen worden. Sellier wurde gleich auf dem Eis versorgt. Sie kam anschließend ins Krankenhaus und wurde dort operiert.

"Lasst uns einander unterstützen, anstatt mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Lasst uns Freundlichkeit statt Hass wählen", schrieb Sellier und richtete sich noch mit ein paar Worten direkt an Santos-Griswold. "Ich schicke dir ganz viel Liebe und Umarmungen. Ich weiß, dass es auch für dich keine einfache Zeit ist."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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