Olympia 2026: Kanada kämpft sich ohne Kapitän Crosby ins Olympia-Finale
Die NHL-Superstars aus Kanada haben im Olympia-Halbfinale mit Finnland viel Mühe und haben bereits das Aus vor Augen. Auch ohne den verletzten Kapitän dreht der Topfavorit am Ende aber das Spiel.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Auch ohne den verletzten Superstar Sidney Crosby steht Topfavorit Kanada dank eines Last-Minute-Tors von Nathan MacKinnon im Eishockey-Endspiel der Olympischen Winterspiele. Gegen den Olympiasieger von 2022 Finnland hatten die NHL-Weltstars um Connor McDavid beim 3:2 (0:1, 1:1, 2:0) am Freitag im Halbfinale allerdings viel Mühe. Sam Reinhart (35. Minute) von Stanley-Cup-Sieger Florida Panthers in Überzahl, Verteidiger Shea Theodor (51.) von den Vegas Golden Knights und Colorados MacKinnon 35 Sekunden vor dem Ende drehten das Spiel.
Mikko Rantanen (17.) von den Dallas Stars und Erik Haula (24.) von den Nashville Predators in Unterzahl hatten die finnischen Defensivkünstler mit 2:0 in Führung geschossen.
Damit erhält Topstar McDavid am Sonntag (14.10 Uhr) die Chance, endlich einen Team-Wettbewerb zu gewinnen. Der 29 Jahre alte Teamkollege von Leon Draisaitl bei den Edmonton Oilers gilt als bester Spieler der Welt, gewann wie der deutsche Olympia-Kapitän Draisaitl mit einer Mannschaft aber noch nie eine wichtige Trophäe. Im vergangenen Sommer hatten die Oilers das Stanley-Cup-Finale gegen Florida verloren.
Gewinnt McDavid endlich einen Titel?
McDavid führte Kanada am Freitag als Kapitän an, da sich Crosby im Viertelfinale am Mittwoch beim 4:3 nach Verlängerung gegen Tschechien verletzt hatte. Wie üblich hatte es anschließend keine genaue Auskunft mehr zum Zustand des 38 Jahre alten Olympiasiegers von 2010 und 2014 gegeben.
Gegen die wie stets unangenehm spielenden Finnen taten sich die kanadischen Topstars sehr schwer. In Unterzahl kassierte Kanada das 0:1 und im Mittelabschnitt gar in eigener Überzahl den zweiten Gegentreffer. Kanadas Trainer Jon Cooper reagierte und brachte fortan seine Super-Stürmer McDavid, MacKinnon und Macklin Celebrini in einer Reihe.
In Überzahl gelang der Anschluss zum 1:2. Im Schlussdrittel brachte ein Schlagschuss von Theodor den verdienten Ausgleich. 35 Sekunden vor dem Ende traf MacKinnon zum kanadischen Sieg. Die kurioserweise eingesetzten kanadischen Schiedsrichter wiesen einen finnischen Protest wegen angeblichen Abseits dabei aber wohl korrekterweise zurück.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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