Olympia 2026: Medaillen-Traum der deutschen Curler zerplatzt

Die deutschen Curling-Männer kassieren zwei Niederlagen an einem Tag. Vor dem Abschluss der Vorrunde gibt es damit keine Chance auf das Halbfinale.

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Die Olympischen und Paralympischen Ringe vor einem Bergpanorama. (Foto) Suche
Die Olympischen und Paralympischen Ringe vor einem Bergpanorama. Bild: Adobe Stock / M. Claushallmann

Die deutschen Curling-Männer haben das Halbfinale und damit eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen verpasst. Die Auswahl um Kapitän Marc Muskatewitz verlor 4:8 gegen die bisher ungeschlagene Schweiz und kann damit nicht mehr unter die besten Vier kommen. Zuvor hatten Muskatewitz und Co. gegen die zuvor sieglosen Tschechen verloren.

Nach neun Spielen hat das deutsche Team damit nur drei Siege auf dem Konto. Der Abschluss der Gruppenphase gegen China am Donnerstagmorgen (9.05 Uhr) hat sportlich keine Bedeutung mehr.

Niederlage gegen Tschechien entscheidend

Entscheidend für das Aus war die Niederlage gegen Tschechien am Morgen. Die bis dahin sieglosen Osteuropäer gewannen überraschend 9:7 und feierten damit den ersten Sieg ihrer Olympia-Historie.

Gegen die souverän auftretende Schweiz war ein Erfolg nicht erwartet worden. Letztlich hatte die deutsche Auswahl zu keinem Zeitpunkt der Partie eine Chance. Ab dem achten End kam Ersatzmann Mario Trevisiol, sammelte so noch olympische Erfahrung.

Die deutschen Curler sind erstmals seit zwölf Jahren wieder bei Winterspielen dabei. 2024 waren sie in Finnland Europameister geworden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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