Olympia 2026: Deutsche Skispringerinnen enttäuschen auch zum Abschluss
Auch im dritten Versuch fliegen die Skisprung-Frauen weit an einem Podestplatz vorbei. Für die Fahnenträgerin der Eröffnungsfeier endet der letzte große Auftritt mit einer herben Enttäuschung.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Drei Wettbewerbe, keine Medaille: Die deutschen Skisprung-Frauen haben bei den Olympischen Winterspielen eine riesige Enttäuschung erlebt. Zum Abschluss auf der Großschanze kam Agnes Reisch als beste Deutsche bei schwierigen Bedingungen auf der Großschanze auf Rang zehn, für Fahnenträgerin Katharina Schmid reichte es bei ihren letzten Spielen als 42. nicht mal für den Final-Durchgang. Zuvor gab es weder von der Normalschanze noch im Mixed-Wettbewerb Edelmetall. Das deutsche Frauen-Team blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Olympiasiegerin wurde auf der Großschanze im italienischen Predazzo Anna die Norwegerin Odine Stroem, die nach Gold auf der Normalschanze erneut jubeln konnte. Silber holte sich ihre Landsfrau Eirin Maria Kvandal. Mitfavoritin Nika Prevc aus Slowenien sicherte sich Bronze.
Für Schmid, die bei der Eröffnungsfeier noch die Fahnenträgerin war, endeten die Olympischen Spiele nach dem Highlight zu Beginn tränenreich. In Predazzo kam sie auf der Normalschanze auf Platz 16, am Sonntag reichte es als 42. nicht mal für den zweiten Durchgang. "Dass es jetzt so endet, ist natürlich hart. Es tut sehr, sehr weh", sagte die Oberstdorferin mit zittriger Stimme.
Die 29-Jährige wird nach der Saison ihre aktive Karriere beenden. 2018 in Pyeongchang und vier Jahre später in Peking reichte es noch zu Olympia-Silber. Im italienischen Predazzo sprang sie nur hinterher. "Ich bin hier von Anfang an mit der Schanze nicht klargekommen", begründete Schmid ihre schwachen Platzierungen.
Auch für Freitag, vor Olympia als Medaillenanwärterin gehandelt, endeten die Spiele ohne Happy End. Bereits nach dem ersten Springen mogelte sie sich auf Platz 28 gerade so unter die Top 30. Eine klare Steigerung beim zweiten Sprung sorgte zumindest noch für Rang 17. "Ohne Medaille nach Hause zu fahren, ist sehr schade", sagte Freitag. Juliane Seyfarth rutschte nach einem ordentlichen ersten Sprung noch auf Platz 23 zurück.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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