Olympia 2026: Deutsches Snowboard-Duo kollidiert: Aus im Viertelfinale

Leon Ulbricht kommt gut in den Tag, wird dann aber abgeräumt. Die deutschen Snowboarder müssen weiter auf die erste Olympia-Medaille bei diesen Spielen warten.

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Die olympischen Ringe am Rande der Skipiste (Symbolbild). (Foto) Suche
Die olympischen Ringe am Rande der Skipiste (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Die deutschen Snowboardcross-Fahrer Martin Nörl und Leon Ulbricht sind im Viertelfinale der Olympischen Winterspiele miteinander kollidiert und vorzeitig ausgeschieden. Nach einem guten Start lag Ulbricht zunächst vorn, ehe er auf den dritten Platz zurückfiel. In einer Linkskurve wurde es dann eng zwischen Nörl, Ulbricht und dem US-Amerikaner Nick Baumgartner - zu eng. Ein Kontakt beendete die Hoffnungen der beiden deutschen Starter. Bereits im Achtelfinale war für Julius Reichle und Niels Conradt Schluss. Die Goldmedaille holte wie schon 2022 in Peking Alessandro Hämmerle aus Österreich.

"Das passiert. Es gibt vorher einen kurzen Kontakt mit dem Amerikaner und dann rutsche ich weg", sagte Nörl, der bemängelte, dass sich die Jury den Unfall nicht noch einmal anschaute. "Für das ganze Team ist das ärgerlich."

Ulbricht hatte einen guten ersten Lauf gezeigt und sich als drittschnellster Starter für das Achtelfinale qualifiziert. Auch in dieser Runde war er nicht zu schlagen gewesen. Der folgenschwere Crash mit seinem Teamkollegen beendete jedoch den Traum von der ersten Medaille für die deutschen Snowboarder bei diesen Spielen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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