Olympia 2026: Eiskunstlauf-Wunderkind Malinin enttäuscht im Teamwettbewerb

US-Eiskunstläufer Ilia Malinin gilt eigentlich als unschlagbar. Doch im Kurzprogramm des Teamwettbewerbs erlebt der Superstar einen seltenen Dämpfer.

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Die Olympischen Ringe symbolisieren die Einheit der fünf Kontinente. (Foto) Suche
Die Olympischen Ringe symbolisieren die Einheit der fünf Kontinente. Bild: picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Eiskunstlauf-Superstar Ilia Malinin hat im Teamwettbewerb den ersten Rückschlag bei den Olympischen Spielen in Italien hinnehmen müssen. Das US-Wunderkind belegte im Kurzprogramm mit 98,00 Punkten nur den zweiten Platz und hatte mehr als zehn Zähler Rückstand auf den Japaner Yuma Kagiyama, der mit einer fulminanten Darbietung auf 108,67 Punkte kam.

Malinin, der wegen seiner vielen Vierfachsprünge auch als "Vierfach-Gott" bezeichnet wird, zeigte in Mailand ungewöhnliche Schwächen - unter anderem beim dreifachen Axel. Auf Gold-Kurs ist der 21-Jährige mit den USA aber trotzdem.

Knapper Vorsprung vor Japan

Zur Halbzeit führt der Topfavorit mit 34 Punkten knapp vor Japan (33 Punkte). Den dritten Platz belegt nach dem Rhythmustanz im Eistanz sowie den Kurzprogrammen bei den Paaren, Frauen und Männern mit 28 Zählern Gastgeber Italien.

Insgesamt zehn Nationen nahmen am Wettbewerb teil. Dabei werden für die Gesamtpunktzahl die Platzierungen zusammengerechnet - für einen Sieg gibt es die meisten Punkte, für den letzten Platz die wenigsten Zähler. Für die Kürprogramme qualifizierten sich die besten fünf Teams. Die Entscheidung fällt am Sonntagabend (21.55 Uhr) mit der Kür der Männer. Das deutsche Team hatte sich nicht qualifiziert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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