Olympia 2026: Deutsches Team ohne Medaillenansage, aber mit Podestziel

Ohne eine konkrete Medaillenvorgabe startet das deutsche Olympia-Team in die Winterspiele. Ein ambitioniertes Ziel gibt es aber dennoch. Die Konkurrenz dabei ist groß.

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Die Olympische Flamme für die Olympischen Winterspiele 2026. (Foto) Suche
Die Olympische Flamme für die Olympischen Winterspiele 2026. Bild: picture alliance/dpa/AGF via ZUMA Press | Francesco Fotia

Kurz vor dem Start der Winterspiele in Italien verzichtet der deutsche Chef de Mission auf ein konkretes Medaillenziel. "Eine Zielvorgabe haben wir gar nicht, die Zielvorgabe haben die Athleten für sich allein", sagte Olaf Tabor, Leistungssport-Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbundes, fügte aber hinzu: "Wir sind eine Wintersport-Nation, wir wollen aufs Stockerl, wir wollen unter die ersten drei Nationen."

Vor vier Jahren in Peking hatte das deutsche Team 27 Medaillen geholt, davon 12 Mal Gold, 10 Mal Silber und 5 Mal Bronze. "Wir streben an, dass wir von der Gesamtmedaillenanzahl wieder in den Bereich kommen, mit dem wir Peking verlassen haben", äußerte Tabor. Wie schon 2018 in Pyeongchang war die DOSB-Auswahl damals im Medaillenspiegel Zweiter hinter Norwegen geworden.

Frankreich, Niederlande, Italien und Japan als Konkurrenz

Tabor rechnet dieses Mal mit einem engen Rennen ums Podium. "Wir werden sicher einen ganz harten Kampf haben." Aus Sicht des 55-Jährigen zählen Frankreich, die Niederlande, Gastgeber Italien und auch Japan zu den Kontrahenten.

Bei Olympia in Mailand und Cortina d'Ampezzo geht das bislang mit Abstand größte deutsche Team in der Geschichte der Winterspiele an den Start. 86 Frauen und 99 Männer gehören dazu, rund ein Viertel der Auswahl zählt zu den beiden Eishockey-Teams.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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