Handball-EM 2026: Gislason über Handball-Kritiker: "Wollen ans Bein pinkeln"

Für den Handball-Bundestrainer war es eine turbulente Europameisterschaft. Alfred Gislason sagt nun, was ihn an den Urteilen der Experten ärgert.

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Mit deftigen Worten hat sich Handball-Bundestrainer Alfred Gislason gegen Expertenmeinungen während der Europameisterschaft zur Wehr gesetzt. Der Isländer hatte in Dänemark mit der deutschen Auswahl wie schon bei Olympia 2024 das Finale erreicht. Angesichts des drohenden Ausscheidens schon nach der Vorrunde gab es aber auch Diskussionen über die Zukunft des 66-Jährigen. Sein Vertrag läuft bis nach der Heim-WM im kommenden Jahr.

Über die Beurteilungen unter anderem durch ehemalige Nationalspieler meinte Gislason der "Bild" zufolge vor der Abreise aus Herning: "Wir wissen alle, dass die nicht allzu viel Ahnung haben. Aber das freut mich natürlich sehr, weil, wenn es nur ein klein bisschen ein halbes Dreckspiel ist, dann ist jeder von diesen Selbstdarstellern bereit, uns ans Bein zu pinkeln." Er könne also in Ruhe weitermachen.

"Keiner von denen war jemals Trainer"

Wenn man Podcaster sei, müsse man eine Stunde die Woche irgendwas erzählen. "Keiner von denen war jemals Trainer. Ich kenne deren taktisches Verständnis. Und keiner von denen hat damals in der Abwehr gestanden", fügte Gislason hinzu.

Besonders nach der Niederlage gegen Serbien im zweiten Spiel hatte er deutliche Kritik einstecken müssen, unter anderem vom Ex-Nationalspieler Michael Kraus. "Alfred, scheiße gecoacht. Vercoacht", hatte Kraus gesagt. Auch Stefan Kretzschmar und Pascal Hens hatten sich kritisch geäußert, ebenso Bob Hanning. Der Geschäftsführer des deutschen Meisters Füchse Berlin fungierte bei der EM als Nationaltrainer von Italien.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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