Handball-EM 2026: Islands Handballer nach 16 Jahren wieder im EM-Halbfinale

Großer Erfolg für eine kleine Nation: Island spielt bei der Handball-EM um eine Medaille. Gegen Slowenien lassen die Nordeuropäer nichts anbrennen.

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Das DHB-Team bei einem Qualifikationsspiel zur Handball-EM in der SAP Arena (Archivbild). (Foto) Suche
Das DHB-Team bei einem Qualifikationsspiel zur Handball-EM in der SAP Arena (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Marco Wolf

Island ist Weltmeister Dänemark ins Halbfinale der Handball-Europameisterschaft gefolgt und darf vom zweiten Edelmetall in der EM-Historie träumen. Im letzten Hauptrundenspiel kamen die Nordeuropäer gegen Slowenien zu einem 39:31 (18:16) und haben damit unabhängig vom Ausgang der weiteren Partien mindestens Platz zwei in der Gruppe 2 sicher.

Die Isländer um die beiden Magdeburger Rückraum-Stars Gisli Kristjansson und Omar Ingi Magnusson stehen erst zum dritten Mal in der EM-Geschichte unter den besten vier Mannschaften. 2002 ging man als Vierter leer aus, 2010 gab es mit Bronze die bisher einzige Medaille beim seit 1994 ausgetragenen Kontinentalturnier.

Im Gruppen-Endspiel in Malmö konnte sich Island zur Freude seiner zahlreichen Fans Mitte der ersten Halbzeit beim 10:7 erstmals ein Drei-Tore-Polster verschaffen. Zehn Minuten nach dem Wechsel wuchs der Vorsprung auf sechs Tore an (26:20). Damit war der Widerstand der Slowenen gebrochen. Bester Werfer beim Sieger war Ellidi Vidarsson vom Bundesligisten VfL Gummersbach mit acht Toren.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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