Handball-EM 2026: Jobgarantie für Handball-Bundestrainer Gislason
Nach der deutschen Niederlage gegen Serbien drohte Bundestrainer Alfred Gislason das Aus. Zehn Tage später steht das DHB-Team vor dem Halbfinaleinzug. Was bedeutet das für die Zukunft des Isländers?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Deutsche Handballbund plant auch bei der Heim-WM im kommenden Jahr mit Bundestrainer Alfred Gislason an der Seitenlinie. "Wir sind jetzt mitten im Turnier und haben morgen die Chance, ins Halbfinale zu kommen. Wir haben eine Top-Sechs-Platzierung. Es gibt in diese Richtung keine Gedanken, dass wir etwas verändern", sagte Sportvorstand Ingo Meckes vor dem deutschen Endspiel ums EM-Halbfinale gegen Frankreich an diesem Mittwoch (18.00 Uhr/ZDF/Dyn).
Der Vertrag von Gislason, der seit Anfang Februar 2020 im Amt ist, läuft noch bis nach der Heim-WM 2027. Nach der überraschenden Niederlage im zweiten Vorrundenspiel gegen Serbien war bereits viel über die Zukunft des 66-Jährigen spekuliert worden. Bei einem EM-Debakel und dem historischen Aus in der ersten Turnierphase wäre der Isländer wohl kaum noch zu halten gewesen.
DHB-Präsident Andreas Michelmann hatte die Spekulationen vor dem Turnier angeheizt und eine vorzeitige Trennung nicht ausgeschlossen. Und auch vor dem Vorrundenendspiel gegen Spanien vermied Michelmann ein klares Bekenntnis zu Gislason.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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