Ski alpin 2026: Ausnahmegenehmigung beantragt: Vogt darf auf Olympia hoffen

Nach seinem starken Auftritt auf der Streif in Kitzbühel könnte Luis Vogt nun doch noch ins deutsche Olympia-Team rutschen. Eine Ausnahmegenehmigung soll einen Einsatz ermöglichen.

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Zuschauer stehen vor Beginn eines Ski-alpin-Rennens an der Strecke (Symbolbild). (Foto) Suche
Zuschauer stehen vor Beginn eines Ski-alpin-Rennens an der Strecke (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/APA | Tobias Steinmaurer

Der deutsche Skirennfahrer Luis Vogt darf nach seinem achten Platz bei der Abfahrt auf der legendären Streif in Kitzbühel doch noch auf einen Olympia-Einsatz hoffen. Der Deutsche Olympische Sportbund habe eine Ausnahmegenehmigung beim Internationalen Olympischen Komitee beantragt, sagte eine DOSB-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Vogt hatte mit seinem Kitzbühel-Coup die Qualifikationsnorm für die Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo geknackt. Die Nominierung des deutschen Teams war allerdings - anders als in anderen Ländern - schon erfolgt.

Schmids Verletzung könnte Vogts Glück sein

Der DOSB will Vogt nun über eine Nachnominierung doch noch das Olympia-Ticket ermöglichen. Der Dachverband hofft, dass der 23-Jährige auf der Olympia-Strecke in Bormio zunächst an den Trainings teilnehmen darf und beim Wettkampf zum Einsatz kommt, falls ein anderer deutscher Fahrer ausfallen sollte.

Das deutsche Alpin-Team der Männer erhielt für die Winterspiele fünf Startplätze. Nominiert wurden Medaillenhoffnung Linus Straßer sowie Simon Jocher, Fabian Gratz, Alexander Schmid und Anton Grammel. Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem Einsatz von Schmid, der sich zuletzt einen Haarriss im Sprunggelenk zugezogen hatte.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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