Handball-EM 2026: So kommen Deutschlands Handballer bei der EM noch weiter

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft geht mit maximalem Druck in das Vorrundenfinale gegen Spanien. Trotz der Pleite gegen Serbien ist das Weiterkommen noch möglich.

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Das DHB-Team bei einem Qualifikationsspiel zur Handball-EM in der SAP Arena (Archivbild). (Foto) Suche
Das DHB-Team bei einem Qualifikationsspiel zur Handball-EM in der SAP Arena (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Marco Wolf

Deutschlands Handballer stehen bei der EM-Endrunde erstmals vor dem Vorrunden-Aus. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason hat sich durch die 27:30-Pleite gegen Serbien in eine schwierige Lage gebracht, die vor dem Gruppenfinale gegen Spanien am Montag (20.30 Uhr/ZDF/Dyn) aber nicht aussichtslos ist.

Die Iberer führen die Tabelle nach zwei Spielen mit 4:0 Punkten an, dahinter folgen Serbien und Deutschland (beide 2:2). Österreich ist mit 0:4 Zählern Letzter. Die ersten beiden Teams kommen weiter.

Deutschland erreicht die Hauptrunde, wenn

  • die DHB-Auswahl im Falle eines Sieges von Serbien gegen Österreich das Duell mit Spanien mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnt. Dann würde der Olympia-Zweite beim Dreiervergleich der punktgleichen Rivalen definitiv vor Spanien liegen. Bei einem Erfolg mit fünf Toren Vorsprung wäre Deutschland sogar sicher Gruppensieger. In beiden Fällen würde man aber 0:2 Punkte aus dem verlorenen Spiel gegen Serbien in die Hauptrunde mitnehmen.

  • die DHB-Auswahl gegen Spanien gewinnt und Serbien gegen Österreich maximal unentschieden spielt. In diesem Fall würde das deutsche Team bei Punktgleichheit mit den Iberern wegen des gewonnenen Direktvergleichs als Gruppensieger mit 2:0 Punkten die zweite Turnierphase erreichen.

  • die DHB-Auswahl gegen Spanien unentschieden spielt und Serbien gegen Österreich verliert. Dann wäre Deutschland Gruppenzweiter und würde mit 1:1 Zählern in die Hauptrunde starten.

  • die DHB-Auswahl gegen Spanien verliert und Österreich gegen Serbien mit drei Toren Vorsprung gewinnt, das Ergebnis dabei aber nicht höher als 29:26 ausfällt. In diesem Fall wären Deutschland, Österreich und Serbien punktgleich und würden auch die gleiche Tordifferenz aufweisen. Die DHB-Auswahl hätte im Dreiervergleich aber die meisten Treffer erzielt und würde als Gruppenzweiter mit 0:2 Zählern weiterkommen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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