Handball-EM 2026 - Halbfinale im TV und Live-Stream: Endspiel fest im Visier - Deutschland trifft auf Kroatien

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft kämpft aktuell bei der EM im dänischen Herning um den Titel. Im Halbfinale trifft das DHB-Team am Freitag auf Kroatien. Alle Infos zum Spiel und zur TV-Übertragung hier.

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Die deutsche Handball-Nationalmannschaft trifft im EM-Halbfinale auf Kroatien. (Foto) Suche
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft trifft im EM-Halbfinale auf Kroatien. Bild: picture alliance/dpa | Sina Schuldt
  • Handball-EM der Herren 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen vom 15.01. bis 01.02.
  • Alle Infos zur TV-Übertragung von Halbfinale und Finale
  • Ergebnisse der Europameisterschaft im News-Ticker

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Herren wartet nun schon längere Zeit auf einen großen Titel. Zuletzt war bei der WM 2025 im Viertelfinale gegen Portugal Schluss, ein Jahr zuvor gab es bei der Heim-EM einen ebenfalls eher enttäuschenden vierten Platz. Den letzten Erfolg bei einer Europameisterschaft gab es 2016. Zehn Jahre später könnte das Team von Bundestrainer Alfred Gislason endlich erneut den Pokal in den Händen halten. Denn Deutschland hat bei der EM 26 den Sprung ins Halbfinale geschafft. Dort wartet am Freitag, den 30. Januar, Kroatien als Gegner.

Handball-EM 2026 Halbfinale: Deutschland gegen Kroatien, Dänemark gegen Island

Mit einem 38:34-Sieg gegen Frankreich machte Deutschland im letzten Spiel der Hauptrunde den Einzug ins Halbfinale perfekt. Weitere Erfolge feierten die DHB-Jungs zuvor bereits gegen Portugal und Norwegen. Nur Gegen Gastgeber Dänemark, der die Hauptgrunden-Gruppe auf Platz 1 beendete, musste man sich geschlagen geben. In der Parallel-Gruppe setzten sich Island und Kroatien durch. Der Spielplan für das Halbfinale sieht nun wie folgt aus:

Datum Uhrzeit Spiel TV Ergebnis
Freitag, 30.01.2026 17.45 Uhr Deutschland - Kroatien ARD
Freitag, 30.01.2026 20.30 Uhr Dänemark - Island Dyn  

Spiel um Platz 3 sowie das Finale sind für den 1. Februar 2026 angesetzt.

Wo ist die Handball-Europameisterschaft 2026 im TV und Live-Stream zu sehen?

Alle Spiele der Handball-EM 2026 werden beim kostenpflichtigen Streamingdienst Dyn gezeigt. Die Partien der deutschen Mannschaft sind darüber hinaus im Free-TV bei ARD oder ZDF zu sehen. Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender übernehmen die Berichterstattung im Wechsel. Sie bieten die Spiele mit deutscher Beteiligung und laut "Handball-World" mehr als 30 weitere Partien des Turniers auch als Live-Stream unter sportschau.de sowie zdf.de an.

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+++ 28.01.2026: Handballer im EM-Halbfinale gegen Kroatien +++

Deutschlands Handballer treffen im EM-Halbfinale auf Kroatien. Durch das 38:24 von Dänemark gegen Norwegen beendete die DHB-Auswahl die zweite Turnierphase als Gruppenzweiter hinter den Dänen. Bei Punktgleichheit mit dem Weltmeister und Olympiasieger (beide 8:2) gab der verlorene direkte Vergleich den Ausschlag gegen das Team von Bundestrainer Alfred Gislason. Deutschland hatte durch ein 38:34 gegen Frankreich die Vorschlussrunde erreicht.

Die Kroaten beendeten die Hauptrunde nach einem 27:25 gegen Ungarn als Sieger ihrer Gruppe. Kurz vor der EM-Endrunde hatte die deutsche Mannschaft in zwei Test-Länderspielen gegen den WM-Zweiten jeweils Siege gefeiert (32:29 und 33:27). "Das zählt gar nichts. Wenn es darauf ankommt, können sich die Kroaten sehr gut fokussieren", sagte Gislason. Das zweite Halbfinale bestreiten Dänemark und Island.

+++ 28.01.2026: DHB-Team bangt um Kessler: "Im Viertelstundentakt gekotzt" +++

Den deutschen Handballern droht auch im EM-Halbfinale am Freitag der Ausfall von Abwehrspieler Tom Kiesler. "Als wir das Hotel verlassen haben, hat er im Viertelstundentakt gekotzt. Er hat Magen-Darm. Ich hoffe natürlich, dass wir es hinkriegen, dass er in zwei Tagen spielen kann und keinen angesteckt hat. Er ist Zimmerkollege gewesen mit Miro Schluroff. Also werden wir erstmal auf Schluroff schauen", erklärte Bundestrainer Alfred Gislason nach dem Sieg gegen Frankreich.

Vor allem in der Anfangsphase gegen Frankreich bekam die deutsche Defensive ohne Kiesler zu wenig Zugriff und konnte Starspieler Dika Mem zu selten stoppen. "Für mich war er bisher der beste Abwehrspieler im Turnier", lobte Gislason seinen Schützling, der sein EM-Debüt feiert.

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