Ski alpin Weltcup der Herren in Wengen: Ski-Star Odermatt siegt in Wengen - Deutsche enttäuschen
Spannung pur versprechen Super-G, Abfahrt und Slalom der Herren in der Weltcup-Saison 2025/26. In Wengen in der Schweiz kämpfen die alpinen Ski-Stars um weitere wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Alle Ergebnisse hier.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Ski alpin Weltcup der Herren 2025/26 - aktuelle Ergebnisse
- Zeitplan für Super-G, Abfahrt und Slalom in Wengen (Schweiz) vom 16.01. bis 18.01.
- Weltcup-Ergebnisse im News-Ticker
Ski alpin Weltcup 2025/26 der Herren: Zeitplan für den Slalom in Wengen (Schweiz)
Der Zeitplan in Wengen sieht wie folgt aus:
| Datum | Uhrzeit | Wettbewerb | Sieger |
| Freitag, 16.01.2026 | 12.30 Uhr | Super-G | Giovanni Franzoni |
| Samstag, 17.01.2026 | 12.30 Uhr | Abfahrt | Marco Odermatt |
| Sonntag, 18.01.2026 | 10.00 Uhr | Slalom, 1. Lauf | |
| Sonntag, 18.01.2026 | 13.00 Uhr | Slalom, 2. Lauf |
Ski-alpin-Weltcup der Herren im News-Ticker: Alle Ergebnisse aus Wengen auf einen Blick
An dieser Stelle halten wir Sie über alle wichtigen Neuigkeiten im alpinen Skiweltcup der Herren auf dem Laufenden.
+++ 17.01.2026: Ski-Star Odermatt siegt in Wengen - Deutsche enttäuschen +++
Der Schweizer Ski-Star Marco Odermatt hat seinen nächsten Heimsieg eingefahren. Der Alpin-Dominator gewann die legendäre Lauberhorn-Abfahrt in Wengen vor dem Österreicher Vincent Kriechmayr. Dritter wurde der Italiener Giovanni Franzoni, der am Freitag überraschend im Super-G triumphiert hatte. Die deutschen Speedfahrer verpassten die Top 20.
Simon Jocher schaffte es als 22. immerhin noch in die Weltcup-Punkte. Luis Vogt als 37. und Romed Baumann als 45. enttäuschten hingegen ein weiteres Mal. Das Duo hat anders als Jocher die nationale Olympia-Norm noch nicht erfüllt. Die letzten Speedrennen vor den Winterspielen in Italien im Februar finden am kommenden Wochenende in Kitzbühel in Österreich und eine Woche darauf in Crans-Montana in der Schweiz statt.
Für Odermatt war es disziplinübergreifend bereits der siebte Saisonsieg. Vor einer Woche hatte er schon beim stimmungsvollen Riesenslalom in Adelboden einen Heimerfolg gefeiert. Auch Wengen bleibt ein Lieblingsort des viermaligen Gesamtweltcup-Siegers. Zum fünften Mal stand er dort nun ganz oben auf dem Podest; zum vierten Mal in einer Abfahrt. 2022 hatte er den Super-G gewonnen.
+++ 16.01.2026: Italiener Franzoni düpiert Ski-Asse bei Super-G in Wengen +++
Der italienische Skirennfahrer Giovanni Franzoni hat die Favoriten in Wengen düpiert und den Super-G gewonnen. Der 24-Jährige setzte sich zum Auftakt des Lauberhorn-Wochenendes vor dem Österreicher Stefan Babinsky (+0,35 Sekunden) und Franjo von Allmen aus der Schweiz (+0,37) durch. Topfavorit und Weltmeister Marco Odermatt verpasste als Vierter das Podest und gratulierte Franzoni zum ersten Erfolg im Weltcup. Der Alpin-Dominator will sich nun bei der Abfahrt am Samstag revanchieren.
Die deutschen Starter wurden deutlich distanziert: Simon Jocher konnte seinen fünften Platz aus dem Super-G von Livigno Ende Dezember nicht bestätigen; der Garmischer mit 2,84 Sekunden Rückstand nur auf Rang 27. "Es hat sich besser angefühlt, als die Zeit widerspiegelt", sagte Jocher im ZDF und räumte ein: "Ich war viel zu brav. Ich war nicht so ganz wach." Luis Vogt verpasste als 40. (+4,08) ebenso die Punkteränge wie Routinier Romed Baumann, der mit +4,50 Sekunden Rückstand 44. und Viertletzter wurde.
Franzoni: Kumpel und Teamkollege starb bei Trainingssturz
Franzoni indes kommt just vor den Olympischen Spielen in seiner Heimat immer besser in Schwung. Im Super-G von Gröden hatte er vor Weihnachten erstmals einen Podestplatz im Weltcup erobert, nun folgte der Sieg. Seine Form deutete er bereits bei den zwei Abfahrtstrainings in Wengen an, die er deutlich gewann. "Das ist verrückt. Wenn man an sich glaubt, ist alles möglich", sagte er im ORF und erinnerte daran, dass er just in Wengen 2023 stürzte und sich verletzte.
Und dieser Winter hatte für den Sportler vom Gardasee mit einem noch größeren Schock begonnen: Sein Teamkollege und Kumpel Matteo Franzoso verunglückte im Sommertraining in Chile tödlich. Bereits in Gröden erzählte Franzoni unter Tränen, dass er seinen Erfolg dem gestorbenen Freund widme.
Odermatt-Revanche am Samstag?
Auch bei der klassischen Abfahrt am Samstag (12.30 Uhr/ZDF und Eurosport), der längsten im Kalender, ist Franzoni ein Podiumsanwärter. Odermatt will indes den vierten Abfahrtssieg nacheinander in Wengen feiern.
gom/news.de/dpa
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