Ski alpin Weltcup der Herren: Super-G wegen Nebels in Garmisch-Partenkirchen abgesagt
Spannung pur versprechen Abfahrt und Super-G der Herren in der Weltcup-Saison 2025/26. In Garmisch-Partenkirchen kämpfen die alpinen Ski-Stars am 28. Februar und 1. März um weitere wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Alle Ergebnisse hier.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
Suche
- Ski alpin Weltcup der Herren 2025/26 - aktuelle Ergebnisse
- Zeitplan für Abfahrt und Super-G in Garmisch-Partenkirchen am 28.02. und 01.03.
- Weltcup-Ergebnisse im News-Ticker
Ski alpin Weltcup 2025/26 der Herren: Zeitplan für Abfahrt und Super-G in Garmisch-Partenkirchen
Der Zeitplan in Garmisch-Partenkirchen sieht wie folgt aus:
| Datum | Uhrzeit | Wettbewerb | Sieger |
| Samstag, 28.02.2026 | 11.45 Uhr | Abfahrt | Marco Odermatt |
| Sonntag, 01.03.2026 | abgesagt | Super-G | - |
Ski-alpin-Weltcup der Herren im News-Ticker: Alle Ergebnisse aus Garmisch-Partenkirchen auf einen Blick
An dieser Stelle halten wir Sie über alle wichtigen Neuigkeiten im alpinen Skiweltcup der Herren auf dem Laufenden.
+++ 01.03.2026: Schlechte Sicht: Super-G in Garmisch abgesagt +++
Der Weltcup-Super-G der Männer in Garmisch-Partenkirchen ist wegen schlechter Sicht abgesagt worden. Nebel und Regen verhinderten eine Durchführung des Rennens.
Nach zweimaliger Verschiebung entschied die Jury, das Rennen auf der Kandahar aufgrund der eingeschränkten Sicht abzusagen. Ob und wo der drittletzte Super-G der Saison nachgeholt wird, ist noch unklar.
Vor dem Weltcupfinale in Kvitfjell steht für die Speed-Fahrer in dieser Saison nur noch Courchevel auf dem Weltcup-Programm.
Die Abfahrt am Samstag hatte der Schweizer Marco Odermatt vor seinen Landsleuten Alexis Monney und Stefan Rogentin sowie dem Österreicher Vincent Kriechmayr gewonnen. Odermatt führt in der Abfahrts- und der Super-G-Wertung mit komfortablem Vorsprung.
+++ 01.03.2026: Abschied in Garmisch: Ski-Oldie Baumann beendet Karriere +++
Der deutsche Skirennfahrer Romed Baumann beendet seine Karriere. Der 40-Jährige wollte beim Super-G von Garmisch-Partenkirchen am heutigen Sonntag letztmals am Start stehen. Ob Nebel und Nieselregen das zulassen, war zunächst aber unklar. Fast 22 Jahre nach Baumanns Debüt im Weltcup - damals noch für sein Geburtsland Österreich - und insgesamt mehr als 400 Rennen bei Weltcups, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen endet eine der längsten Karrieren der Ski-Geschichte.
Der Rücktritt des Super-G-Vizeweltmeisters von 2021 hatte sich angebahnt. Der Routinier schaffte es in dieser Saison nicht mehr unter die Top 15, deshalb durfte er auch nicht zu den Olympischen Winterspielen nach Italien. Bei der Abfahrt am Samstag in Garmisch schwang er kurz vor dem Ziel ab.
"Ich habe es mir nicht mehr zugetraut", schilderte der Familienvater - er wollte kein Risiko eingehen. Auf die Frage, ob dies ein Zeichen für einen Rücktritt sei, antwortete er: "Das weiß ich nicht. Schauen wir mal..." Nun ist die Entscheidung einen Tag später gefallen.
Baumann stand im März 2004 erstmals im Weltcup am Start. Für das österreichische Team holte er in den Jahren danach zwei Siege und acht weitere Podestplätze sowie WM-Bronze 2013 in der Kombination.
2019 wechselte der Rennfahrer dann zum Deutschen Skiverband (DSV) - wo man nach anfänglichen Zweifeln schnell überzeugt war von dem Nationenwechsler. Baumann feierte 2021 mit WM-Silber im Super-G seinen größten Erfolg. Eine weitere Podestplatzierung im Weltcup vor knapp drei Jahren kam noch dazu.
Neben seinen persönlichen Erfolgen war der gebürtige Tiroler in der deutschen Speed-Mannschaft vor allem als Mentor für jüngere Sportler wie Simon Jocher oder den - aktuell verletzten - Luis Vogt geschätzt. An seine Erfahrung kommt kaum ein anderer heran: Am Samstag stand Baumann zum 167. Mal in einer Abfahrt am Start und wurde damit alleiniger Disziplin-Rekordhalter im Weltcup.
+++ 01.03.2026: Start des Super-G wegen Nebels verschoben +++
Der Start des Super-G in Garmisch-Partenkirchen ist wegen Nebels auf 12.45 Uhr verschoben worden.
+++ 28.02.2026: Deutsche enttäuschen bei Schweizer Dreifach-Erfolg +++
Die Schweizer Skirennfahrer haben die Weltcup-Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen dominiert. Angeführt von Sieger Marco Odermatt feierten die Eidgenossen bei dem Traditionsevent in Oberbayern einen Dreifacherfolg. Der beste Skifahrer der Gegenwart verwies seinen Teamkollegen Alexis Monney um vier Hundertstelsekunden auf Rang zwei. Der drittplatzierte Stefan Rogentin hatte indes fast eine Sekunde Rückstand. Odermatt baute durch den Erfolg auf der Kandahar-Piste seinen Vorsprung an der Spitze sowohl der Gesamt- als auch der Disziplinwertung aus.
Die deutschen Alpin-Athleten enttäuschten dagegen vor rund 5.000 Fans. Der Garmischer Simon Jocher verpasste in seinem Heimrennen als 37. die Punkteränge. "Einfach schlecht" fand der 29-Jährige seine Fahrt. "Das ist peinlich. Das ist nicht mein Anspruch. Ich bin sehr, sehr sauer auf mich selbst."
Routinier Romed Baumann schwenkte kurz vor dem Ziel bei einer Linkskurve ab. "Da war keine Kraft mehr da", räumte der 40-Jährige ein. "Ich hab es mir nicht zugetraut, da noch zu stehen." Der Familienvater sagte, dass es wertvoller sei, gesund und unverletzt im Ziel zu stehen, als etwas zu riskieren. Auf eine Reporternachfrage, ob sich so womöglich ein Karriereende ankündigt, antwortete Baumann: "Das weiß ich nicht. Schauen wir mal..."
Luis Vogt - im Januar in Kitzbühel noch Achter - hatte im Training am Freitag eine starke Überdehnung des Kreuzbands erlitten und musste deshalb passen. Er verfolgte das Rennen auf Krücken im Zielbereich. Seine Saison ist vorbei.
Am Sonntag (11.15 Uhr) folgt in Garmisch-Partenkirchen ein Super-G. Dann will vor allem Jocher - der in der Disziplin in diesem Winter schon einmal Fünfter im Weltcup geworden war - sich für die Abfahrts-Niederlage revanchieren.
+++ 27.02.2026: Finnischer Skifahrer Lehto nach Sturz auf Intensivstation +++
Der finnische Skirennfahrer Elian Lehto liegt nach einem Sturz im Abfahrtstraining von Garmisch-Partenkirchen auf der Intensivstation. Der 25-Jährige habe Verletzungen im Brustbereich und am Unterschenkel erlitten, teilte der finnische Verband mit. Sie seien jedoch nicht lebensbedrohlich. Der Athlet sei bei Bewusstsein und ansprechbar, sein Zustand werde in den kommenden Tagen weiter überwacht.
Lehto hatte auf der berühmten Kandahar-Piste die Kontrolle verloren und war in ein Fangnetz gekracht. Anschließend hatte ein Hubschrauber den Teilnehmer der Olympischen Winterspiele von Italien in ein Krankenhaus gebracht.
In Garmisch-Partenkirchen stehen am Wochenende die ersten Weltcup-Rennen der Männer nach Olympia an: am Samstag eine Abfahrt, am Sonntag ein Super-G (jeweils 11.15 Uhr).
Auch der Franzose Nils Alphand wird dann nicht dabei sein. Der 29-Jährige stürzte im Abfahrtstraining ebenfalls. Er erlitt laut einer Verbandsmitteilung unter anderem eine Schultereckgelenksprengung und wird mindestens drei Wochen ausfallen.
+++ 27.02.2026: Vor Heim-Weltcup: Saison-Aus für Skirennfahrer Vogt +++
Für Skirennfahrer Luis Vogt ist die Saison verletzungsbedingt vorzeitig beendet. Der 24-Jährige hat im letzten Training für den Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen eine starke Überdehnung des Kreuzbandes im rechten Knie erlitten, wie der Deutsche Skiverband mitteilte. Eine Operation sei zwar nicht notwendig. Die Verletzung müsse mittels einer Schiene aber ruhiggestellt werden, hieß es.
Auf der berühmten Kandahar-Piste stehen am Wochenende die ersten Rennen der alpinen Männer nach den Olympischen Winterspielen an: am Samstag eine Abfahrt, am Sonntag ein Super-G (jeweils 11.15 Uhr).
"Ich habe heute im Training an der Einfahrt Eishang die Position am Tor verloren. Daraufhin hat es mich nach hinten gedrückt. Im Ziel spürte ich dann einen dumpfen Schmerz im rechten Knie", sagte Vogt. Der Ausfall sei "extrem bitter und ärgerlich", da er sich auf das Heim-Event sehr gefreut habe. Es hätte aber auch schlimmer kommen können, meinte der Athlet vom SC Garmisch.
Vogt war in der legendären Abfahrt von Kitzbühel Ende Januar Achter geworden - für eine Olympia-Nominierung kam das Ergebnis aber zu spät. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte anschließend versucht, den Athleten noch per Ausnahmegenehmigung in Italien an den Start zu bringen. Diese wurde vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) abgelehnt.
gom/news.de/dpa
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.