Promi-News: Abenteurer Bushby: Ruhestand nach 28 Jahren Weltreise?

Ein bisschen wie die Rente: Fast drei Jahrzehnte lang war Karl Bushby ohne motorisiertes Transportmittel unterwegs. Nun muss er sich wieder mit einem normalen Alltag zurechtfinden.

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Die Welt der Stars im Blick: Aktuelle Promi-Nachrichten lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Tom Merton/KOTO

28 Jahre lang reiste Bushby durch Dutzende Länder, und das ohne motorisierte Verkehrsmittel. Um auf seiner Route voranzukommen, ging oder schwamm er. Am 1. November 1998 brach Bushby in Punta Arenas im Süden Chiles zu seinem Abenteuer auf. Auf den Weg machte er sich mit einem zweirädrigen Gepäckwagen, auch "The Beast" genannt, und gerade einmal 500 US-Dollar in der Tasche, wie die Zeitung "The Guardian" die Reise beschrieb.

Auf die Heimkehr nach knapp drei Jahrzehnten könne man sich nur bedingt vorbereiten, sagte Bushby. Die letzten Tage seiner Reise seien auch traurig gewesen. Dinge, die lange zu seinem Alltag gehörten, habe er zum letzten Mal getan. "Der letzte Tag im Zelt, der letzte lange Herbsttag zu Fuß, heute Morgen das letzte Mal das Packen der Ausrüstung." Man lasse "ein ganzes Leben" hinter sich, so Bushby. "Es ist ein bisschen wie der Tag, an dem man in den Ruhestand geht."

Mama Angela: Blutdruck ging "hoch und runter"

Am Montag war Bushby, hinter dem rund 50.000 Kilometer Weltreise liegen, unter Jubel und Tränen in Hull begrüßt worden. Zahlreiche Menschen scharten sich vor dem Rathaus der Stadt um den Abenteurer. Es sei "überwältigend", wie viele Menschen ihn willkommen heißen, sagte er.

Besonders emotional wurde es, als Bushby wenig später seine Mutter Angela vor dem Haus, in dem er aufwuchs, in die Arme schloss. Beide waren gerührt und hatten Tränen in den Augen. Über Minuten hielt er seine Mutter im Arm.

Seine Enkelin komme mit der ungewohnten Situation gut zurecht. Zuvor hätten die beiden zwar schon über Videoanrufe Kontakt gehabt, das persönliche Kennenlernen sei aber "großartig" gewesen.

"Einfach episch"

Bushby selbst freut sich nun darauf, sein neues Leben zu entdecken und herauszufinden, was es für ihn bereithält. Eine weitere Reise dieser Art stehe jedenfalls nicht zur Debatte: "Ich hatte meine Zeit."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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