Halle Berry: Hat die Schauspielerin ihren Sohn gewürgt? Ex-Mann erhebt schwere Vorwürfe

Harte Vorwürfe gegen Halle Berry: Ihr Ex-Mann Olivier Martinez behauptet, sie habe den gemeinsamen Sohn körperlich attackiert. Jetzt greift das Gericht ein und schränkt Berrys Umgang mit dem Zwölfjährigen vorerst ein.

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Halle Berry und ihr Ex-Mann Oliver Martinez liefern sich seit Jahren einen erbitterten Rosenkrieg. (Foto) Suche
Halle Berry und ihr Ex-Mann Oliver Martinez liefern sich seit Jahren einen erbitterten Rosenkrieg. Bild: picture alliance / dpa | Yoan Valat
  • Olivier Martinez erhebt schwere Vorwürfe gegen Halle Berry
  • Berry soll den gemeinsamen Sohn Maceo gewürgt haben – sie weist die Vorwürfe zurück
  • Ein Gericht erließ eine einstweilige Verfügung gegen die Oscar-Preisträgerin

Der Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry (60) und ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) hat eine neue, dramatische Dimension erreicht. Der französische Schauspieler hat am Donnerstag eine einstweilige Verfügung gegen die Oscar-Preisträgerin erwirkt und erhebt dabei schwerwiegende Anschuldigungen.

Halle Berry soll Sohn Maceo gewürgt haben – Ex Olivier Martinez erwirkt einstweilige Verfügung

Laut Gerichtsdokumenten, die "People"vorliegen, behauptet Martinez, Berry habe am Samstagabend, dem 26. September, ihren gemeinsamen zwölfjährigen Sohn Maceo körperlich attackiert. Konkret wirft er ihr vor, sich auf den Jungen gestürzt zu haben, ihm die Hände um den Hals gelegt und ihn gewürgt zu haben. Martinez bezeichnet den Vorfall in seiner Eingabe als "den jüngsten Fall von Misshandlung" und behauptet, es habe in den vergangenen Jahren weitere Übergriffe gegeben. Er beantragt nun das alleinige Sorgerecht für Maceo.

"Ich fühle mich schrecklich" – Textnachrichten offenbaren Streit

Besonders brisant sind Textnachrichten zwischen den Ex-Partnern, die den Gerichtsunterlagen beiliegen. Noch am Abend des Vorfalls schrieb Berry an Martinez, als dieser sie informierte, dass Maceo früher abgeholt werden wolle: "Nein, das ist nicht in Ordnung. Er will seine Mutter bekämpfen?? Was für ein Kind ziehen wir groß."

Sie forderte Martinez auf, als Vater einzugreifen, und klagte: "Er ist respektlos mir gegenüber und hat das Gefühl, ich hätte bei nichts etwas zu sagen. Ich bin nur der Geldbeutel! Das ist falsch und falsch!"

Am darauffolgenden Sonntag wandte sich Berry erneut per Nachricht an ihren Ex-Mann und bat ihn, Maceo zu einem Gespräch mit ihr zu ermutigen. "Ich fühle mich schrecklich wegen dem, was gestern Nacht passiert ist, und ich weiß, ihm geht es genauso", schrieb sie.

Berrys Anwältin schießt nach Gewalt-Vorwürfen zurück

Die Reaktion aus dem Berry-Lager ließ nicht lange auf sich warten. Ihre Anwältin Marina Beck erklärte gegenüber "TMZ", die Bezeichnung der Klage als "völlig haltlos und absichtlich irreführend" sei noch "eine Untertreibung". Beck verwies auf umfangreiches Beweismaterial sowie zahlreiche richterliche Entscheidungen, die belegten, dass Martinez wiederholt gegen Gerichtsbeschlüsse verstoßen und notwendige therapeutische sowie pädagogische Maßnahmen für Maceo sabotiert habe – Fehlverhalten, für das er bereits rechtlich sanktioniert worden sei.

Die Anwältin ging noch weiter und sprach von einer "gut dokumentierten Geschichte erratischen, besitzergreifenden und gewalttätigen Verhaltens" seitens Martinez. Berry sei an derartige "ungeheuerliche Aktionen" ihres Ex-Mannes gewöhnt und werde sich davon nicht abhalten lassen, für das Wohl ihres Sohnes zu kämpfen.

Das sagt Martinez' Anwalt

Auf der Gegenseite formulierte Martinez' Rechtsbeistand Patrick Baghdaserians die Prioritäten seines Mandanten unmissverständlich. Das "oberste Anliegen" sei "die Gesundheit, das Wohlergehen und die Sicherheit des minderjährigen Kindes", weshalb Martinez den Antrag auf eine einstweilige Verfügung wegen häuslicher Gewalt gestellt habe.

Darüber hinaus forderte der Anwalt, Berry solle sich professionelle Unterstützung holen, um "ihre Probleme anzugehen und an sich zu arbeiten", was letztlich auch dem Kind zugutekommen würde. Baghdaserians bezeichnete seinen Mandanten als "liebevollen Elternteil", der stets sein Bestes gegeben habe. Die Situation sei in einer Co-Parenting-Beziehung naturgemäß schwierig, doch aktuell gehe es nur um eine einzige Sache: "dieses großartige Kind zu schützen".

Halle Berry und Olivier Martinez: Jahrelanger Rosenkrieg mit teuren Konsequenzen

Berry und Martinez gaben sich 2013 das Ja-Wort, doch bereits im Oktober 2015 reichte das Paar die Scheidung ein. Was folgte, war ein zäher juristischer Kampf, der sich fast acht Jahre hinzog – erst 2023 wurde die Trennung rechtskräftig abgeschlossen. Im Rahmen der Einigung erhielt Martinez das gemeinsame Sorgerecht sowie monatliche Unterhaltszahlungen in Höhe von 8.000 Dollar von Berry. Zusätzlich verpflichtete sich die Schauspielerin, 4,3 Prozent aller Einkünfte oberhalb von zwei Millionen Dollar an ihren Ex abzuführen.

Auch sämtliche Kosten für Maceos Privatschule, Schuluniformen, Materialien und außerschulische Aktivitäten trägt Berry. Neben Maceo hat die Schauspielerin noch die 18-jährige Tochter Nahla aus ihrer früheren Beziehung mit Gabriel Aubry.

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