Katja Krasavice: Rapperin spricht über Familiendrama - zwei Brüder auf tragische Weise gestorben
Rapperin Katja Krasavice musste bereits in jungen Jahren schwere Schicksalsschläge verkraften. In einem aktuellen Interview erinnerte sie an den Tod ihrer beiden Brüder. Diese starben unter tragischen Umständen, als sie noch ein Kind war.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Katja Krasavice spricht im "Bild"-Podcast "MayWay" über den Tod ihrer beiden Brüder
- Max starb mit 18 Jahren an Knochenkrebs, Oto beging mit 30 Jahren Suizid
- Rapperin erinnert sich auch an alkoholkranken und gewalttätigen Stiefvater
In der Öffentlichkeit präsentiert sich Katja Krasavice stets als selbstbewusste und starke Frau. Doch in ihrem Inneren sah es in der Vergangenheit häufig anders aus. Die 1996 im tschechischen Teplice geborene Musikerin hatte bereits als Kind mehrere schwere Schicksalsschläge zu verkraften. Im Interview beim "Bild"-Podcast "MayWay" sprach die 29-Jährige nun offen über einige der schwersten Zeiten in ihrem Leben.
Katja Krasavice spricht über den tragischen Verlust ihrer beiden Brüder
Katja Krasavice verlor ihre beiden älteren Brüder, als sie selbst erst fünf beziehungsweise elf Jahre alt war. Erst starb Max mit 18 an den Folgen von Knochenkrebs. Damals habe sie seinen Tod "nicht realisiert", heute rede sie jedoch "fast jeden Tag" darüber. Wenige Jahre später beging ihr Bruder Oto mit 30 Jahren Suizid. "Das beschäftigt mich am meisten. Ich feiere im August meinen dreißigsten Geburtstag. Und mit dreißig hat er sich umgebracht. Solche Gedanken sind schließlich vererbbar. Das liegt ja oft in der Familie, so ein Suizid", berichtete die Rapperin über ihre Ängste. Ob der in ihrer Heimat gebliebene Bruder, der auch im Gefängnis saß, depressiv war, wisse Katja Krasavice bis heute nicht. Mit ihrer Mutter spreche sie kaum über das Thema, um diese nicht zu belasten.
Katja Krasavice hatte einen gewalttätigen Stiefvater
Die familiären Verhältnisse boten einst keinen Halt in Zeiten der Trauer. Katjas Stiefvater sei alkoholkrank und gewalttätig gewesen. "Mich hat er nie geschlagen. Aber es reicht ja schon, wenn du vor einem Kind die Mutter deines Kindes schlägst", schilderte sie die Situation im "Bild"-Podcast.Das Aufwachsen sei von permanenter Anspannung geprägt gewesen. "Wir hatten zu Hause immer nur eine schöne Zeit, wenn er abwesend war", erzählte die Rapperin. Sobald sein Transporter auf das Grundstück fuhr, habe das Zittern begonnen.
Diese Erfahrungen haben Katjas Vorsätze für die Zukunft geprägt: Für ihre Nichte und ihren Neffen möchte sie das sein, was ihr selbst fehlte – eine verlässliche Person, die zuhört und bleibt.
Wenn Sie oder ein Angehöriger unter Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden, sollten Sie sich Hilfe bei Experten holen, die Ihnen Wege aus dieser Situation aufzeigen. Die Telefonseelsorge ist kostenlos, anonym und 24 Stunden lang unter den Telefonnummern 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Weitere Hilfsmöglichkeiten finden Sie hier.
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gom/sba/news.de/stg
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