Eike Immel: Nach nur 48 Stunden – Ex-Nationaltorwart fliegt bei "Promi-Büßen" raus
Eike Immel fliegt nach nur 48 Stunden aus der Joyn-Show "Promi-Büßen". Nach mehreren Vorfällen zieht die Produktion Konsequenzen. Der Ex-Nationaltorwart wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Eike Immel muss das "Promi-Büßen"-Camp nach zwei Tagen verlassen
- Die Produktion spricht von mehreren Grenzüberschreitungen
- Der frühere Torwart weist die Vorwürfe teilweise zurück
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Eigentlich sollte es ein Neuanfang vor laufender Kamera werden, doch daraus wurde nichts: Ex-Nationaltorwart Eike Immel ist nach nur zwei Drehtagen aus der Joyn-Show "Das große Promi-Büßen" ausgeschieden. Der frühere Bundesliga-Profi geriet am Set in mehrere Konflikte und musste das Camp vorzeitig verlassen. Nun äußert sich auch die Produktion und der 65-Jährige selbst weist die Vorwürfe teilweise zurück.
Kurzer Aufenthalt im Reality-Camp endet abrupt
Immel war in die Show eingezogen, um sich öffentlich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Doch statt TV-Reue und Selbstreflexion kam es laut Produktionskreisen schnell zu Spannungen. Nach Angaben aus dem Umfeld der Produktion soll der Ex-Torhüter bereits am zweiten Drehtag mehrfach Grenzen überschritten haben. Die Konsequenz: Der sofortige Ausschluss aus dem Format. Ein Sprecher der Show bestätigte den Vorfall später laut "Bild" knapp: "Das Camp musste er bereits am zweiten Abend aufgrund mehrfacher Grenzüberschreitungen verlassen."
Streit um Sprache und alte Zitate sorgt für Aufregung
Aus Produktionskreisen heißt es, Immel habe in Gesprächen eine umstrittene Wortwahl verteidigt. Dabei soll es unter anderem um einen Begriff gegangen sein, der heute als rassistisch konnotiert gilt. Demnach habe der frühere Torwart erklärt, er verwende diesen weiterhin, auch wenn er nicht mehr zeitgemäß sei. Laut einer Produktionsmitarbeiterin sei er mehrfach darauf hingewiesen worden, dies zu unterlassen.
"Er hat sich aber geweigert", hieß es aus laut "Bild" dem Umfeld der Show. Diese Haltung habe letztlich zu einer Ermahnung geführt.
Zitat der Produktion: "Mehrere Vorfälle in kurzer Zeit"
Die Situation eskalierte offenbar weiter, als zusätzliche Vorfälle hinzukamen. Neben sprachlichen Konflikten soll es auch zu Auseinandersetzungen mit anderen Teilnehmern gekommen sein. Die Entscheidung zum Rauswurf sei daher schnell gefallen. "Es gab mehrere Vorfälle und Vorwürfe und das in nur zwei Tage"", wird aus Produktionskreisen zitiert.
Eike Immel wehrt sich gegen Darstellung
Der ehemalige Nationalspieler selbst weist die Vorwürfe nicht vollständig zurück, betont aber seine Sicht der Dinge. Gegenüber Medien erklärte er, dass seine Aussagen missverstanden worden seien. "Ich bin doch kein Rassist und weit weg von rechtem oder diskriminierendem Gedankengut", sagte Immel. Er habe vielmehr über frühere Zeiten im Fußball sprechen wollen, in denen der Umgangston ein anderer gewesen sei. Zudem erklärte er: "Ich bin da auf den Zoff überhaupt nicht stolz und möchte auch um Entschuldigung bitten."
Anwalt spricht von hoher Belastung
Auch sein juristischer Beistand äußerte sich zu dem Vorfall. Laut seinem Anwalt befinde sich Immel derzeit in einer angespannten persönlichen Situation. "Er steht unter extrem hoher Anspannung", so der Jurist. Hintergrund sei unter anderem ein laufendes Berufungsverfahren in einem separaten Betrugsprozess, das zusätzlichen Druck verursache.
Reality-Show lebt von Konfrontation und Geständnissen
"Das große Promi-Büßen" setzt grundsätzlich auf direkte Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten. In einem abgeschiedenen Camp müssen sich die Teilnehmer ihren Fehlern stellen, während Moderatorin Olivia Jones in der "Runde der Schande" kritische Fragen stellt. Gerade diese Konfrontationen sorgen regelmäßig für Eskalationen und auch für Schlagzeilen weit über die Show hinaus.
Kein Einzelfall im Format
Der Fall Immel erinnert an frühere Vorfälle im gleichen Format. Bereits in einer früheren Staffel sorgte ein ähnlicher Eklat für Konsequenzen, nachdem ebenfalls eine rassistisch konnotierte Äußerung gefallen war. Die Produktion zeigt sich seitdem besonders sensibel im Umgang mit Grenzüberschreitungen und zieht offenbar schnell klare Konsequenzen.
Aus TV-Comeback wird kurzer Auftritt
Für Eike Immel endet das geplante Reality-Abenteuer damit, bevor es richtig begonnen hat. Statt öffentlicher Aufarbeitung steht nun erneut der Rauswurf im Mittelpunkt. Wie es für den ehemaligen Torhüter weitergeht, bleibt offen und das sowohl im Fernsehen als auch abseits der Kamera.
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mlk/news.de
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