Andrew Mountbatten-Windsor: Neue Befragungen im Epstein-Skandal - Ex-Mitarbeiter packen aus

Neue Ermittlungen rund um Jeffrey Epsteins Zorro Ranch bringen erneut prominente Namen ins Spiel. Ehemalige Mitarbeiter werden zu Gästen und Abläufen befragt, darunter auch Hinweise zu Ex-Prinz Andrew.

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Ermittlungen rund um Epstein-Ranch: Neue Befragungen zu prominenten Gästen (Foto) Suche
Ermittlungen rund um Epstein-Ranch: Neue Befragungen zu prominenten Gästen Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jordan Pettitt
  • Ermittler befragen Ex-Mitarbeiter der Zorro Ranch
  • Fokus liegt auf Besuchern und Aufenthalten prominenter Gäste
  • Auch Verbindungen zu Prinz Andrew werden erneut geprüft

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Die Ermittlungen im Umfeld von Jeffrey Epsteins ehemaligem Anwesen in New Mexico werden offenbar weiter ausgeweitet. Im Fokus steht dabei erneut die abgelegene "Zorro Ranch", auf der nach aktuellen Angaben ehemalige Mitarbeiter zu früheren Aufenthalten und prominenten Besuchern befragt werden sollen.

Ehemalige Angestellte sollen detailliert Auskunft geben

Nach Informationen aus Ermittlerkreisen werden mehr als ein Dutzend frühere Beschäftigte der Ranch von den Behörden kontaktiert. Dazu zählen laut "Mirror" Hausangestellte, Verwaltungspersonal und Mitarbeitende, die sich um das weitläufige Gelände kümmerten. Im Zentrum der Befragungen stehen demnach Fragen zu Abläufen auf dem Anwesen, zu Besuchern sowie zu konkreten Aufenthalten einzelner Gäste. Ziel sei es, ein möglichst umfassendes Bild der Vorgänge auf dem Gelände zu rekonstruieren.

Fokus der Ermittler liegt auch auf bekannten Namen

Besonderes Interesse soll den Aussagen zufolge auf prominenten Gästen liegen, die sich auf der Ranch aufgehalten haben sollen. Auch der Name von Andrew Mountbatten-Windsor taucht in diesem Zusammenhang erneut auf. Laut Ermittlungsquellen wird geprüft, wer sich zu welchen Zeitpunkten auf dem Anwesen befand und in welchem Rahmen Kontakte stattgefunden haben könnten. Mehrere ehemalige Mitarbeiter sollen dazu bereits befragt worden sein. Die Ermittler weisen zugleich darauf hin, dass die Befragten als mögliche Zeugen und nicht als Beschuldigte behandelt werden.

Zorro Ranch als zentraler Bestandteil der Untersuchungen

Die Ranch nahe Santa Fe gilt seit Jahren als einer der abgelegensten und zugleich am wenigsten dokumentierten Aufenthaltsorte im Netzwerk von Jeffrey Epstein. Das rund 10.000 Hektar große Gelände war nur selten öffentlich zugänglich und ist bis heute Gegenstand zahlreicher Spekulationen. Im Zuge der aktuellen Ermittlungen werden ehemalige Angestellte laut Berichten angewiesen, sämtliche relevanten Erinnerungen und mögliche Unterlagen offenzulegen. Auch interne Abläufe und Besucherbewegungen sollen rekonstruiert werden.

Hintergrund: Langjährige Vorwürfe und internationale Verbindungen

Jeffrey Epstein war wegen schwerer Vorwürfe im Zusammenhang mit Menschenhandel angeklagt und starb 2019 während des laufenden Verfahrens. Seine Immobilien in den USA und der Karibik stehen seither im Mittelpunkt verschiedener Untersuchungen. Die "Zorro Ranch" wird dabei zunehmend als zentraler Ort innerhalb des Netzwerks betrachtet. Auch internationale Kontakte aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft geraten dadurch erneut in den Blick der Ermittler. Andrew Mountbatten-Windsor hat Vorwürfe im Zusammenhang mit Epstein stets zurückgewiesen. Ein Verfahren in den USA endete später mit einer außergerichtlichen Einigung ohne Schuldeingeständnis.

Ermittlungen ohne Abschluss in Sicht

Die Untersuchungen in New Mexico dauern unterdessen an und werden von den Behörden weiter ausgebaut. Eine spezialisierte Kanzlei unterstützt inzwischen die Ermittlungsarbeit und soll unter anderem bei der Auswertung von Zeugenaussagen helfen. Ob die neuen Befragungen zusätzliche Erkenntnisse liefern, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Ermittlungen rund um die Zorro Ranch entwickeln sich weiter zu einem der umfassendsten Nachprüfungsprozesse im Epstein-Komplex.

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