Sofia von Schweden: Frühere Epstein-Kontakte enthüllt – Prinzessin bricht ihr Schweigen

Prinzessin Sofia von Schweden äußert sich erstmals zu ihren früheren Begegnungen mit Jeffrey Epstein. Die Schwedin zeigt sich erleichtert, dass der Kontakt nur kurz währte und findet klare Worte.

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Sofia von Schweden: Prinzessin äußert sich zu ihren Begegnungen mit Jeffrey Epstein. (Foto) Suche
Sofia von Schweden: Prinzessin äußert sich zu ihren Begegnungen mit Jeffrey Epstein. Bild: picture alliance/dpa/NTB | Heiko Junge
  • Mehrere Epstein-Treffen Mitte der 2000er-Jahre
  • Sofia "unendlich dankbar" über fehlenden Kontakt danach
  • Gedanken bei den Opfern der Verbrechen

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Die Verbindungen prominenter Persönlichkeiten zu Jeffrey Epstein sorgen weiterhin international für Schlagzeilen. Nun hat sich auch Prinzessin Sofia von Schweden erstmals persönlich zu ihren früheren Kontakten mit dem verurteilten Sexualstraftäter geäußert.

Hof bestätigte frühere Begegnungen von Sofia von Schweden mit Jeffrey Epstein

Bereits im Dezember hatte der schwedische Palast eingeräumt, dass es Mitte der 2000er-Jahre mehrere Zusammentreffen zwischen Sofia und Epstein gegeben habe. Nach offiziellen Angaben handelte es sich um wenige persönliche Begegnungen im privaten Rahmen. Weitere Verbindungen habe es nicht gegeben. Bislang hatte sich die Prinzessin selbst nicht öffentlich dazu geäußert. Das hat sich nun geändert.

"Unendlich dankbar" über fehlenden weiteren Kontakt

Am Rande einer Jugendveranstaltung in Stockholm sprach die 41-Jährige laut "Bild" offen über die damaligen Treffen. Sie erklärte, sie sei Epstein in jungen Jahren bei privaten Anlässen vorgestellt worden. Angesichts der später bekannt gewordenen Verbrechen empfinde sie heute vor allem Erleichterung, dass es bei diesen wenigen Kontakten geblieben sei. Wörtlich sagte sie, sie sei "unendlich dankbar", dass sich daraus keine weitere Verbindung entwickelt habe. Ihre Gedanken seien bei den Opfern, und sie hoffe auf Gerechtigkeit. Wie viele Begegnungen es tatsächlich gab, bleibt offen. Öffentlich bekannt sind bislang zwei Termine. Ein Treffen in einem Restaurant sowie eine Veranstaltung mit mehreren Gästen. Sofia selbst sprach nun allgemein von "einigen privaten Anlässen".

Einführung von Sofia Hellqvist in exklusive Kreise

In den 2000er-Jahren bewegte sich Sofia, damals noch unter ihrem bürgerlichen Namen Sofia Hellqvist, zunehmend in gesellschaftlichen Elitekreisen. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Unternehmerin Barbro Ehnbom, die als gut vernetzt galt und Kontakte in internationale High-Society-Kreise pflegte. Über dieses Netzwerk kam offenbar auch die Bekanntschaft mit Epstein zustande. Berichten zufolge finanzierte er Teile eines exklusiven Nachwuchsnetzwerks, das junge Talente fördern sollte. In diesem Umfeld wurden Kontakte geknüpft, die später kritisch hinterfragt wurden. Nach Medienberichten soll Epstein Sofia sogar zu einem Aufenthalt auf seiner Privatinsel eingeladen haben. Eine Einladung, die sie jedoch nicht annahm.

Distanzierung von Sofia Hellqvist mit klarer Botschaft

Mit ihren jetzigen Aussagen setzt Prinzessin Sofia ein deutliches Zeichen der Abgrenzung. Während die Aufarbeitung der Epstein-Kontakte weltweit anhält, versucht die schwedische Königsfamilie Transparenz zu zeigen. Für die Ehefrau von Prinz Carl Philip ist heute klar: Die damaligen Begegnungen liegen lange zurück und sie möchte den Fokus auf Solidarität mit den Betroffenen richten.

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