Fran Drescher: "Zack. Bumm. Dann war alles vorbei" - Krebs-Drama bei "Nanny"-Star
Acht Ärzte, zwei Jahre Fehldiagnosen und am Ende verlor Fran Drescher nicht nur ihren Uterus, sondern auch ihren Traum vom Mutterglück. Jetzt spricht die 68-jährige "Nanny"-Ikone erstmals so offen wie nie über den schmerzhaftesten Moment ihres Lebens.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- "Die Nanny"-Star Fran Drescher verlor durch Krebs ihren Uterus
- Acht Ärzte übersahen zwei Jahre lang ihre Erkrankung
- Heute ist sie Hollywood-Star, Aktivistin – und Film-Mutter von Timothée Chalamet
Fran Drescher wurde als quirliges Kindermädchen in der Kultserie "Die Nanny" weltberühmt. Doch während sie auf dem Bildschirm Millionen Familien unterhielt, blieb der Schauspielerin das eigene Mutterglück verwehrt. In einem emotionalen Interview mit dem "People"-Magazin sprach die heute 68-Jährige nun erstmals so offen wie nie über dieses schmerzhafte Kapitel ihres Lebens.
Acht Ärzte lagen zwei Jahre lang falsch! Fran Drescher enthüllt Krebs-Drama
Eine Krebsdiagnose im Alter von 42 Jahren zerstörte ihren Traum von eigenen Kindern. "Ich mag es nicht wirklich, wenn mir jemand sagt, was ich kann und was nicht", erklärte Drescher gegenüber dem Magazin. Die Nachricht, niemals Mutter werden zu können, sei eine bittere Pille gewesen, die sie habe schlucken müssen.
Der Weg zur Diagnose war ein langer Leidensweg. Zwei Jahre lang wurde Dreschers Erkrankung von insgesamt acht Medizinern nicht erkannt. "Ich hatte es zwei Jahre lang, und acht Ärzte haben es falsch diagnostiziert", schilderte die Schauspielerin. Erst dann erhielt sie die niederschmetternde Gewissheit: Gebärmutterkrebs.
Was folgte, ging schnell. Eine radikale Hysterektomie wurde durchgeführt, ihr Uterus entfernt. "Zack. Bumm", beschrieb Drescher die Geschwindigkeit der Ereignisse. Dabei hatte sie kurz zuvor noch Hoffnung geschöpft. Mit einem 16 Jahre jüngeren Partner an ihrer Seite dachte sie erstmals ernsthaft über Nachwuchs nach. Die Ärzte rieten ihr, einen Embryo einfrieren zu lassen – doch dann kam der Krebs dazwischen.
Doch Drescher ließ sich von der Diagnose nicht unterkriegen. Anstatt zu verzweifeln, kanalisierte sie ihre Erfahrung in etwas Größeres. Sie verfasste einen Bestseller über ihre Erkrankung und rief die gemeinnützige Organisation "Cancer Schmancer" ins Leben, die sich für Krebsfrüherkennung und Prävention einsetzt.
Ihr Engagement ging noch weiter: Als Sonderbotschafterin des US-Außenministeriums für Familiengesundheit setzte sie sich politisch für bessere Aufklärung ein. Mit Erfolg – 2007 wurde ein Gesetz zur Information über gynäkologische Krebserkrankungen verabschiedet. "Ich habe tatsächlich ein Gesetz in Washington mit einstimmiger Zustimmung durchgebracht, was bedeutet, dass alle 100 Senatoren 'Ja, Fran' gesagt haben", berichtete die Schauspielerin stolz gegenüber "People".
Vom Streik-Anführerin zur Filmstar-Mutter
Heute blickt die 68-Jährige zufrieden auf ihr Leben. Im vergangenen Jahr wurde sie mit einer Sternenplakette auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Aktuell ist Drescher im für den Golden Globe nominierten Film "Marty Supreme" zu sehen, wo sie die Mutter von Timothée Chalamet verkörpert.
Die Verbindung zu Regisseur Josh Safdie entstand während des SAG-AFTRA-Streiks 2023, den Drescher als Gewerkschaftspräsidentin anführte. "Ich bin gegen Könige angetreten", erinnerte sie sich an die Verhandlungen. Damals befürchtete sie, nie wieder arbeiten zu können. Safdie hingegen sah in ihr die perfekte Besetzung: "Ich kenne deinen Hintergrund, und ich weiß, dass eine Tiefe in dir steckt, die ich für diesen Film herausholen möchte."
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bua/sfx/news.de/dpa/stg
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